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Skigebiete: Gute Ostern, schlechte Saison
Zuletzt stimmten die Verhältnisse in den Schweizer Skigebieten: Ein langes Wochenende, viel Sonnenschein am Samstag, genügend Schnee. Zum Saisonende konnten viele Wintersportorte nochmals grosse Besucherzahlen auf den Bergbahnen und Pisten verzeichnen.
Allein in Flims-Laax-Falera wurden am Samstag 14'000 Personen auf den Pisten registriert. "Das war einer der stärkstfrequentierten Tage des Winters", sagt Katja Kamps von der Weissen-Arena-Gruppe gegenüber der "SDA". Auch die Titlis Bergbahnen in Engelberg verzeichneten mit 11'000 Gästen einen Spitzentag.
In Davos Klosters sagt Yves Bugmann, der Finanzchef der Bergbahnen, dass der März der einzige Monat der Saison ist, der über Vorjahr liegt. Diese Bilanz dürfte auf die meisten Skigebiete zutreffen.
Die Oberengadinder Bergbahnen gehen von einer Umsatzeinbusse von 12 bis 14 Prozent aus für die gesamte Wintersaison. In Flims-Laax-Falera und in Gstaad rechnet man mit einem Minus von 10 Prozent.
Der Wintertourismus in der Schweiz litt aber nicht nur unter wirtschaftlichem Gegenwind und schlechten Wetterbedingungen, auch der starke Franken hat sich ausgewirkt. Denn die Tourismusbetriebe im benachbarten Vorarlberg verzeichnen die zweitbeste Wintersaison aller Zeiten.