Destinationen

Das Sitzen auf der Spanischen Treppe an der Piazza di Spanga im historischen Teil von Rom ist seit diesem Sommer verboten. Bild: Erwin

Rom nimmt Sehenswürdigkeiten in Schutz

Um die Wahrzeichen der Hauptstadt Italiens zu schützen, greift der Stadtrat mit strengen Regeln durch. Halten sich die Touristen nicht daran, drohen hohe Geldstrafen.

Die pompöse Spanische Treppe, die sich im Edeleinkaufsbezirk von Rom befindet, gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten der italienischen Hauptstadt. Die 136 Treppenstufen laden zum Verweilen ein und bilden ein wunderbares Fotosujet für Erinnerungen.

Erst im Jahr 2016 wurde die Spanische Treppe für umgerechnet 1,7 Millionen Franken renoviert. Dabei entdeckte man Kaffee- und Weinflecken und Kaugummirückstände, die die Touristenmassen auf den Marmorstufen aus dem 18. Jahrhundert hinterliessen. Darauf beschloss der Stadtrat im Sommer einen Erlass, um die Sehenswürdigkeiten in der ganzen Stadt zu schützen.

View this post on Instagram

Time to start a new chapter 💕 So, heute Abend ist die Abschlussfeier meiner Ausbildung 🥳 Deswegen kommt mein Bild heute auch etwas früher 🙈 Ich bin froh, dass der ganze Stress mit der Schule vorbei ist und nun ein neues Kapitel in meinem Leben beginnt ✨ Zwar habe ich ab September noch mein Anerkennungsjahr, in dem ich auch noch Prüfungen habe, aber es wird trotzdem etwas anderes sein, als die letzten Jahre... Ich hoffe ihr habt auch alle noch einen schönen Abend 😊💗 . *Anzeige durch Namennennung* #italien #roma #spanischetreppe #redheaded #rotehaare #redheadedgirl #redheadsdoitbetter #redhairdontcare #longhairgirl #gingergirl #redheadedbeauty #hairgoals #fashionfollow #sharelikesandlove #supportistkeinmord #girlssupportgirlsde #outfitinspiration #franziskaelea #annaix #blogger_de #discoverunder10k #ootdgals #prettylittleiiinspo #iamtb

A post shared by Hanna Huber (@hanna_huber_) on

Es ist nun untersagt, sich auf die Monumente der Stadt zu setzen. Wer sich nicht daran hält, wird mit Trillerpfeifen von den Polizisten vertrieben. Wer sich dagegen auflehnt und sich trotz dem Verbot auf den Treppenstufen ausruht, dem drohen Bussgelder von bis zu umgerechnet 440 Franken. Um für Ruhe und Ordnung in der historischen Stadt zu sorgen, wurden auch Verhaltensweisen wie das Baden in den Brunnen oder das Herumlaufen mit nacktem Oberkörper verboten.

Rom ist nicht die einzige Stadt von Italien, die mit Touristenmassen zu kämpfen hat. Die Unesco-Welterbestadt Venedig hat ebenfalls strickte Massnahmen ausgearbeitet, um die Stadt besser zu schützen. So erhielt eine Touristin kürzlich eine Busse von 250 Euro, weil sie sich mitten in den Papadopoli-Gärten in der Nähe des Bahnhofs von Venedig im Bikini sonnte. Ausserdem werden für den Besuch von Venedig schon seit längerem Eintrittsgelder diskutiert, um die Anzahl der Touristen zu minimieren. Wann die Eintrittsgebühr eingeführt wird, ist jedoch noch unklar.

(NWI)