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Touristen fliehen aus Kaschmir
Die Regierung des Bundesstaates Jammu und Kaschmir warnen vor einem Terrorangriff von militanten pakistanischen Gruppen gegen Hindus. Diese pilgern – neben zahlreichen Touristen - seit 1. Juli in grossen Scharen zum Amarnath-Schrein hoch oben im Himalaja-Gebiet. Bislang haben rund 300‘000 Pilger den Höhlenschrein besucht. Am Freitagabend folgte dann die Aufforderung, dass Pilger und Reisende das Gebiet umgehend verlassen sollen.
Rund 20‘000 hinduistische Pilger und Touristen sowie über 200‘000 Arbeiter versuchten in der Folge am Samstag die Region schnellstmöglich zu verlassen und sich noch die letzten Plätze auf Bussen und in Flugzeuge zu sichern. Am Flughafen Srinagar herrschten chaotische Zustände – da keine zusätzlichen Flüge aufgelegt wurden, werden sich Reisende, die erst ein Ticket für die kommenden Tage besitzen, gedulden müssen.
Am Samstag warnten dann auch Grossbritannien und Deutschland ihre Bürger vor einem Besuch Kaschmirs. Das EDA rät schon länger von Reisen nach Jammu oder Kaschmir ab. Indien schickt indessen 10‘000 zusätzliche Soldaten in die Region.