Cruise
Barcelona entschärft sein Cruise-Liner-Problem
Der Unmut über die jährlich rund 2,6 Millionen Kreuzfahrtgäste ist bei den Einwohnern Barcelonas gross. Immer wieder gibt es Proteste gegen die Touristenmassen, die unter anderem von Europas grössten Kreuzfahrthafen aus in die historische Altstadt Barcelonas strömen. Der Kreuzfahrthafen nimmt immerhin fast ein Fünftel der Stadtfläche ein.
Nun versuchen die Bürgermeisterin, Ada Colau, sowie der Chef der Hafenbehörde, Sixte Cambra, die Situation zumindest ein wenig zu entschärfen: Drei nahe an der Altstadt liegende Kreuzfahrtterminals sowie ein Fährterminal werden verlegt, wie «gloobi.de» berichtet. Ausserdem soll es bis zum Jahr 2026 insgesamt nur noch sieben Terminals geben, die sich dann alle der Kaimauer entlang des Kastells von Montjuic befinden.
Die frei werdende Fläche wird den Anwohnern zur Verfügung gestellt. Das in mehrere Phasen gegliederte Projekt sieht auch die Verbesserung der Verkehrssituation sowie eine Reduzierung der Emissionen vor.