Trips & Travellers

Nach einer Pipi-Panne an Bord durften Passagiere am New Yorker Flughafen LaGuardia entscheiden, ob sie lieber pünktlich oder mit sauberem Flugzeug starten wollten. Bild: Port Authority Builds

Pipi-Panne vor dem Start – Superjumbo in der Klemme

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Mann lebt wochenlang am Flughafen Neapel

Ein junger Mann verbrachte mehrere Wochen am Flughafen von Neapel, ohne Geld, Ausweis und offenbar auch ohne Erinnerung an seine Vergangenheit. Er nannte sich Daniel, wusste aber nach eigenen Angaben weder, wer er war, noch wie er an den Flughafen gelangt war. Gegenüber Journalisten erzählte er lediglich, dass er verprügelt worden sei. Hilfsangebote lehnte er zunächst ab. Der mysteriöse Fall erinnert an den Hollywoodfilm «Terminal» mit Tom Hanks und sorgte weit über Italien hinaus für Schlagzeilen. Nun zeichnet sich ein Happy End ab: Sozialarbeiter konnten den Kontakt zu Daniels Familie in Schweden herstellen, die seit August nichts mehr von ihm gehört hatte. Inzwischen wurde der junge Mann in einer vorübergehenden Unterkunft untergebracht und wird betreut. Daniel möchte nach Schweden zurückkehren. Die Stadt Neapel will ihm bei der Heimreise helfen. (Gelesen im «Spiegel»)

Touristen bedrängen Hirsch – der schlägt zurück

Für das perfekte Ferienfoto war ihnen jedes Mittel recht: Auf dem beliebten Wanderweg zum Bergsee Morskie Oko in Polen bedrängten Touristen einen Hirsch, fassten ihm ans Geweih und posierten für Selfies. Doch irgendwann hatte das Wildtier genug. Wie ein Video zeigt, ging der Hirsch auf die aufdringlichen Besucher los und versuchte, sie umzustossen. Die Verwaltung des Tatra-Nationalparks kritisiert das rücksichtslose Verhalten scharf. Immer wieder würden Touristen Hirsche streicheln und von Hand füttern, obwohl dies ausdrücklich verboten sei. Dadurch verlören die Tiere ihre natürliche Scheu vor Menschen. «Dieser Hirsch ist das Ergebnis des unverantwortlichen Verhaltens der Menschen», sagt der stellvertretende Parkdirektor Filip Zieba. (Gelesen bei «Wirtualna Polska»)

A380 bleibt auf Rollfeld stecken

Da ging plötzlich nichts mehr. Ein Airbus A380 von Emirates ist am Flughafen Bangkok Suvarnabhumi buchstäblich im Rollfeld stecken geblieben. Der Superjumbo sollte am Montagabend als Flug EK373 nach Dubai starten, als er auf dem Rollweg E21 plötzlich nicht mehr weiterkam. Ein Schleppfahrzeug musste anrücken, um den riesigen Jet aus seiner misslichen Lage zu befreien. Schuld war nicht etwa ein technischer Defekt, sondern der Untergrund. Heftige Regenfälle und Überschwemmungen hatten den Boden unter dem Rollfeld aufgeweicht. Unter dem gewaltigen Gewicht des A380 gab der Belag schliesslich nach. Nach gut einer Stunde konnte die Maschine befreit werden und um 22.22 Uhr doch noch starten. Die Flughafenleitung liess den betroffenen Rollweg und angrenzende Bereiche überprüfen. Zudem wurden dringende Reparaturarbeiten angeordnet. (Gelesen in der «Bangkok Post»)

Kuriose Abstimmung am Flughafen

Tierischer Zwischenfall am New Yorker Flughafen LaGuardia: Ein Hund soll auf einem vorherigen Flug in eine Delta-Maschine gepinkelt haben. Der Pilot stellte die Passagiere daraufhin angeblich vor eine ungewöhnliche Wahl: Entweder das Flugzeug wird gründlich gereinigt und startet verspätet, oder alle nehmen den üblen Geruch in Kauf und fliegen pünktlich los. Wie die «New York Post» berichtet, liess der Pilot kurzerhand per Handzeichen abstimmen. Fernsehmoderatorin Jennifer Coffey hielt die kuriose Szene auf Video fest und veröffentlichte sie auf Instagram. Ihr trockener Kommentar: «Demokratie!» Ob sich die Passagiere tatsächlich für einen pünktlichen Abflug mit Hundepipi-Gestank entschieden, ist nicht bekannt. (Gelesen in der «New York Post»)

Ryanair-Passagiere erleben Los-Debakel

Zwei Freunde wollten auf einem Ryanair-Flug das grosse Los ziehen – und erlebten eine herbe Enttäuschung. Ethan und Vik kauften kurzerhand sämtliche Rubbellose, die an Bord erhältlich waren, insgesamt 68 Packungen. Weil die beiden mit dem Aufrubbeln kaum nachkamen, halfen sogar andere Passagiere mit. Doch die grosse Gewinnhoffnung platzte. Kein einziges Los brachte einen Treffer. «Wir haben nichts gewonnen. Niemand hat etwas gewonnen», sagte Vik in einem Tiktok-Video, das inzwischen viral ging. Die Aktion sorgte im Netz für reichlich Spott und ungläubige Reaktionen. Ryanair verkauft die Lose für rund zwei Euro pro Stück. Neben kleineren Sofortgewinnen lockt die Airline mit der Chance auf einen Jackpot von bis zu einer Million Euro. (Gelesen in der «Bild»)

(RSU)