Trips & Travellers

Die «Oasis of the Seas» war Richtung 30 Grad und den Bahamas unterwegs – routete dann aber Richtung Halifax und 10 Grad um. Bild: RCCL

Elektroauto versinkt im Meer – 5000 Kreuzfahrtgäste landen im Kälteschock

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Elektroauto von Strandbesucher ins Meer gespült

Ein Ausflug an den Strand im englischen Cornwall hat für einen Autofahrer eine nasse Überraschung bereitgehalten. Der Strandbesucher hatte seinen Elektrowagen auf dem Parkplatz direkt am Strand von Polzeath abgestellt – und dabei offenbar die Gezeiten schlichtweg ignoriert. Als er zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, rollten bereits die Wellen um die Reifen. Ein Strandwächter hielt die bizarre Szene in einem Video fest. Das Bild des verlassenen Autos mitten in der steigenden Flut entwickelte sich auf TikTok und Co. rasch zum viralen Hit und verzeichnete innert kürzester Zeit über 800'000 Aufrufe. In den sozialen Medien reagierten die Nutzer mit viel Spott: «Einfach in eine Schale Reis legen, das rettet die Batterie – habe ich mit meinem alten Handy auch so gemacht», witzelte ein User. Verletzt wurde bei der unfreiwilligen Unterbodenwäsche niemand, und auch das Fahrzeug kam ohne nennenswerte Schäden davon. Dennoch nimmt die lokale Küstenwache den Vorfall zum Anlass für eine deutliche Warnung. (Gelesen auf «Independent.co.uk»)

Schlange legt Flugzeug in Japan lahm

Ein ungewöhnlicher Zwischenfall hat am Flughafen Fukuoka in Japan zur Annullierung eines Fluges geführt. Die Maschine von Japan Air Commuter war am 19. Oktober aus der Präfektur Shimane gelandet und sollte am frühen Nachmittag nach Kagoshima weiterfliegen. Ein Mechaniker entdeckte eine rund 40 Zentimeter lange Schlange unter dem Kabinenteppich. Bei dem Tier handelte es sich um eine junge, ungiftige Japanische Vierstreifennatter. Erst nach rund 24 Stunden gelang es einem Wildtierexperten, die Schlange einzufangen. Wie das Reptil an Bord gelangte, ist noch unklar. (Gelesen bei «Tagesanzeiger»)

5000 Kreuzfahrtgäste landen in der Kälte

Statt 30 Grad und Palmen auf den Bahamas warteten auf die über 5000 Passagiere der «Oasis of the Seas» kühle 10 Grad im kanadischen Halifax. Ein Sturm zwang die Reederei Royal Caribbean International kurzfristig zu dieser drastischen Routenänderung ab New Jersey. Obwohl die Gäste vor dem Ablegen informiert und mit Gutschriften entschädigt wurden, war die Enttäuschung gross. «Ich komme aus Kanada und wollte in die Karibik», klagte ein Betroffener. Einige Reisende packten spontan Mütze und Ohrenschützer ein und machten das Beste aus dem ungeplanten Stopp an der Nordatlantikküste. (Gelesen auf «CBC»)

Notabstieg wegen klemmender Toilettentür

Ein Ausflug ins stille Örtchen hat auf einem United-Airlines-Flug von Seattle nach Newark für gehörigen Wirbel gesorgt. Eine 69-jährige Passagierin geriet in der hinteren Toilette einer Boeing 737 MAX 8 in eine missliche Lage, als der Schliessmechanismus klemmte und sich die Tür weder von innen noch von aussen öffnen liess. Rund 15 Minuten lang versuchten die Flugbegleiter vergeblich, die Tür mit Werkzeug aufzuhebeln. Da die Befreiung scheiterte, zog der Kapitän die Reissleine: Er bereitete eine Ausweichlandung in Chicago vor und leitete bereits den Sinkflug ein. Im letzten Moment gelang es der Crew schliesslich doch noch, das Schloss zu knacken und die Frau unverletzt zu befreien. Die Piloten brachen den Notabstieg ab, stiegen wieder auf Reiseflughöhe und steuerten schliesslich wie geplant das Ziel Newark an. (Gelesen auf «focus.de»)

Ryanair-Odyssee endet in Alicante

Eine ungewöhnliche Odyssee erlebten Passagiere eines Ryanair-Flugs von Alicante nach Newquay in Cornwall Ende Oktober. Der Flug sollte eigentlich gut zwei Stunden dauern, doch wegen heftiger Sturmböen  konnte die Boeing 737-800 nicht am Zielort landen und wich nach Dublin aus. Dort mussten die Reisenden rund eine Stunde und 40 Minuten im Flugzeug warten, bevor die Maschine nach Bristol weiterflog. Von dort sollten die Reisenden in rund zweieinhalb Stunden mit Bussen nach Newquay gebracht werden. Doch auch dort verhinderte das schlechte Wetter eine Landung. Schliesslich entschied Ryanair, nach Alicante zurückzukehren. Um 2.16 Uhr landete die Maschine wieder an ihrem Ausgangspunkt – rund acht Stunden nach dem Start. Die Passagiere wurden in Hotels untergebracht. (Gelesen bei «Focus online»)

(GWA/MLD)