Trips & Travellers

Auf einem Qantas-Flug von Perth nach Rom flogen auch Bettwanzen mit. Bild: Falco

Bettwanzen stoppen Australien-Flug – Schauspielerin beisst Flight Attendant

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Bei dem Passagier piept's wohl

Ein Reisender mit merkwürdiger Ausbeulung in der Hose entpuppte sich am US-Zoll in Miami als Schmuggler. Zunächst vermuteten die Beamten, dass der aus Kuba eingereiste Mann Drogen ins Land bringen. Als der Kubaner sich in einer Kabine ausziehen musste, kamen sechs mysteriöse Plastikröhrchen zum Vorschein. Diese waren mit Klebeband aneinander verbunden. Die Öffnungen wurden mit Netzen versehen. Die ganze Konstruktion versteckte der Mann in einer Art Unterhose über seiner Unterwäsche. Insgesamt zehn Vögel transportierte der Mann von Kuba aus bis in die USA in diesen Röhrchen. Der Behördenmitteilung zufolge handelte es sich um Goldbrauen-Gimpeltangare und Blaue Kernbeisser. Nun wird der eingereiste Mann, der einen rechtmässigen Daueraufenthaltstitel in den USA besitzt, angeklagt, weil er alle Fragen bei der Einreise mit «nein» beantwortete – auch die nach dem Mitführen von Wildtieren. (Gelesen auf «People.com»)

Schauspielerin beisst in Flugzeug zu

Die Schauspielerin Selma Blair wurde festgenommen, nachdem Flugbegleiter auf einem Flug von Delta Air Lines von Los Angeles nach New York eine «körperlich übergriffige Passagierin» gemeldet hatten. Dies teilte die Polizei der Hafenbehörde von New York und New Jersey am Montag mit. So soll die Schauspielerin versucht haben, mitten im Flug die Flugzeugtür zu öffnen. Im anschliessenden Gerangel mit der Crew habe sie ein Besatzungsmitglied geschlagen und ein weiteres gebissen. Blair, bekannt aus den Filmen «Eiskalte Engel» und «Hellboy», wurde am New Yorker Flughafen John F. Kennedy in Gewahrsam genommen, ist inzwischen jedoch gegen Kaution wieder auf freiem Fuss. (Gelesen auf «srf.ch»)

Parasiten an Bord von Qantas-Dreamliner

Ein Bettwanzenbefall hat den Flugbetrieb von Qantas durcheinandergebracht. Auf dem fast 17-stündigen Flug von Perth nach Rom klagten mehrere Passagiere über Insektenstiche. Am Folgetag nahm die australische Airline den geplanten Rückflug der betroffenen Boeing 787 aus dem Verkehr. Ingenieure und Reinigungsteams unterzogen die Maschine einer gründlichen Schädlingsbekämpfung, nachdem der Befall an mehreren Economy-Sitzplätzen festgestellt worden war. Qantas entschuldigte sich bei den Fluggästen, veranlasste Hotelunterkünfte und buchte die Passagiere auf alternative Verbindungen um. Bettwanzen im Passagierbereich sind in der Luftfahrt kein Einzelfall. Auch andere internationale Fluggesellschaften mussten in der Vergangenheit bereits Maschinen wegen Ungeziefer an Bord reinigen lassen. (Gelesen auf «BBC»)

Schweizer Wanderer (85) mit Super-Puma gerettet

Ein 85-jähriger Schweizer Wanderer ist vergangene Woche in der Vikos-Schlucht im Norden Griechenlands schwer gestürzt. Er schlug an einer schwierigen Stelle mit dem Kopf auf und musste per Helikopter geborgen werden. Die Behörden, der Katastrophenschutz und die Feuerwehr wurden sofort alarmiert. Wegen der schweren Verletzung und des schwierigen Zugangs bat die Feuerwehr das Gemeinsame Koordinierungszentrum um einen Super Puma. Die Retter erreichten den Mann zunächst sicher an der abgelegenen Unfallstelle. Sie brachten ihn anschliessend an einen Ort, an dem ihn der Helikopter aufnehmen konnte. Laut Berichten griechischer Medien verkürzte der Einsatz des Helikopters die Rettungszeit deutlich. Über den aktuellen Gesundheitszustand des Mannes gibt es noch keine weiteren Informationen. (Gelesen auf «Nau.ch»)

Bali-Tourist verscheucht Spinne – und fackelt Villa ab

Ein nepalesischer Tourist versuchte in seiner Unterkunft im Süden Balis eine Spinnen loszuwerden. Um das Krabbeltier zu verscheuchen, griff der 45-Jährige zu einer speziellen Technik. Er zündete ein Stück Papier an und hoffte darauf, die Spinne so aus seinem Badezimmer vertreiben zu können. Kein guter Plan, wie sich kurz darauf herausstellen sollte. Denn: Die balinesische Villa fing beim Vertreiben der Spinne Feuer. Nachdem der Mann das Papier angezündet hatte, verliess er das Badezimmer und begab sich ins Arbeitszimmer. In dieser Zeit sei das Papier durch Windböen durchs Badezimmer gewirbelt worden, lauteten die Angaben der Polizei. So konnte das Feuer auf das Strohdach der Villa übergreifen. Als er den Brand bemerkte, gelang es dem nepalesischen Touristen, sich in Sicherheit zu bringen. Doch: Von der Villa ist nur noch Schutt und Asche übrig. (Gelesen auf «The Bali Times»)

(GWA/MLD)