Trips & Travellers

Am Flugplatz Seronera in der Serengeti kollidierte ein startendes Passagierflugzeug mit einem Zebra. Bild: Serengeti National Park

Nackter Wahnsinn über Wolken – Safari-Schock auf der Startbahn

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Safari-Flieger rammt Zebra und landet auf dem Bauch

Im Serengeti-Nationalpark hat sich ein ungewöhnlicher Zwischenfall ereignet. Eine Embraer EMB-120 war mit 26 Passagieren und vier Crew-Mitgliedern vom Flugplatz Seronera nach Sansibar gestartet. Während des Starts kollidierte die Maschine mit einem Zebra. Das Tier überlebte den Zusammenstoss nicht. Kurz darauf stellte die Besatzung Probleme mit dem Fahrwerk fest. Statt wie geplant nach Sansibar weiterzufliegen, wurde die Maschine zum Kilimanjaro International Airport umgeleitet. Dort liess sich das Hauptfahrwerk nicht ausfahren. Die Piloten mussten deshalb eine Bauchlandung durchführen. Das Flugzeug kam auf der Piste zum Stillstand, alle Insassen konnten es unverletzt verlassen, wie lokale Medien schreiben. Ob der Zusammenstoss mit dem Zebra die Fahrwerksprobleme verursachte, ist noch unklar. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet. Der Betrieb am Kilimanjaro Airport musste vorübergehend eingestellt werden. (Gelesen bei «Watson»)

Tourist fackelt wegen Spinne Villa ab

Eine Spinne hat auf Bali eine verhängnisvolle Kettenreaktion ausgelöst. Ein ausländischer Tourist entdeckte das Tier im Badezimmer seiner Villa in North Kuta und wollte es mit Feuer vertreiben. Dazu zündete er laut Polizei ein Stück Papier an. Danach verliess der Mann das Badezimmer und ging in einen anderen Raum. Offenbar trug der starke Wind das noch brennende Papier davon – direkt auf das trockene Strohdach der Villa. Die Flammen breiteten sich wegen des Windes und der trockenen Bedingungen rasend schnell aus. Der Tourist konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, verletzt wurde niemand. Die Villa samt Inventar brannte jedoch vollständig nieder. Die Behörden beziffern den Sachschaden auf rund zwei Milliarden Indonesische Rupiah – umgerechnet gut 95'000 Franken. (Gelesen in «The Bali Times»)

Flug fällt wegen Piloten-Zoff aus

Dicke Luft bei Air New Zealand: Ein Flug von San Francisco nach Auckland musste um einen Tag verschoben werden. Als Grund nannte die Airline zunächst die Erkrankung eines Piloten. Doch offenbar steckte etwas ganz anderes dahinter. Wie neuseeländische Medien berichten, sollen sich die beiden Piloten bereits während eines Fluges gestritten haben. In der Lobby ihres Hotels in San Francisco sei der Konflikt dann eskaliert. Was genau vorgefallen ist, bleibt unklar. Air New Zealand bestätigt einen Vorfall zwischen zwei dienstfreien Crew-Mitgliedern und hat eine Untersuchung eingeleitet. Auch die neuseeländische Luftfahrtbehörde wurde informiert. Für die Passagiere hatte die Verzögerung immerhin einen Vorteil: Weil der Ersatzflug kaum gebucht war, durften sie sich in der Economy Class grosszügig verteilen. (Gelesen im «New Zealand Herald»)

Passagierin zieht im Flieger blank

Eine 46-jährige Passagierin hat auf einem American-Airlines-Flug von Baltimore nach Miami für Aufsehen gesorgt. Die Frau soll kurz nach dem Start ihre Hose ausgezogen und vor anderen Reisenden masturbiert haben. Ein Fluggast informierte daraufhin die Crew. Eine Flugbegleiterin forderte die Frau auf, sich wieder anzuziehen. Sie kam der Aufforderung nach und schlief laut Polizeibericht für den Rest des Fluges ein. Nach der Landung in Miami wurde sie von Beamten empfangen. Diese stellten starken Alkoholgeruch und gerötete Augen fest. Die Frau erklärte, sich nicht an ihr Verhalten erinnern zu können. Weil zunächst unklar war, welche Behörde für den Fall zuständig ist, wurde er an das FBI weitergeleitet. (Gelesen in der «New York Post»)

Fluggäste stoppen Mann an Flugzeugtür

Schreckmoment auf einem Lufthansa-Flug von Bogotá nach Frankfurt: Ein 33-jähriger Passagier versuchte während des Flugs eine Flugzeugtür zu öffnen. Laut Frankfurter Polizei rüttelte er mehrfach an der Tür und ignorierte die Aufforderungen der Crew, damit aufzuhören. Erst als zwei Mitreisende eingriffen und das Kabinenpersonal unterstützten, konnte der Mann von der Tür weggebracht werden. Die Maschine setzte ihren Flug anschliessend planmässig fort. Nach der Landung in Frankfurt wartete bereits die Polizei. Sie nahm den 33-Jährigen fest und brachte ihn aufgrund seines Zustands in eine psychiatrische Einrichtung. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr eingeleitet. Weshalb der Mann die Tür öffnen wollte, ist unklar. (Gelesen bei «20 Minuten»)

(RSU)