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So präsentiert sich die Unwetter-Lage in Thailand
Thailand erlebt zum Ende der Regenzeit eine ausgeprägte Unwetterphase. Nach Angaben des thailändischen Katastrophenschutzes DDPM waren am Sonntag (27. September 2026) Überschwemmungen in 25 Provinzen sowie in Bangkok registriert. Landesweit waren mehr als 226'000 Haushalte betroffen. Mindestens acht Menschen kamen ums Leben, wie «The Nation Thailand» schreibt.
Besonders schwierig ist die Situation in Bangkok. Nach tagelangem Starkregen wurden sämtliche 50 Bezirke der Hauptstadt zu Katastrophengebieten erklärt. Innerhalb von 48 Stunden fielen stellenweise fast 300 Liter Regen pro Quadratmeter.
Vor allem im Osten Bangkoks liefen Kanäle über, Strassen standen unter Wasser und der Verkehr wurde erheblich beeinträchtigt. Am Montagmorgen waren weiterhin neun wichtige Strassenabschnitte stark überflutet, während die Behörden mit Pumpen versuchten, die Wassermassen abzuleiten.
Flughäfen in Bangkok bleiben geöffnet
Für Thailand-Reisende ist entscheidend, dass der Flugverkehr bislang weitgehend aufrechterhalten wird. Sowohl der internationale Flughafen Suvarnabhumi als auch Don Mueang sind geöffnet.
Auch Airport Rail Link, BTS Skytrain, MRT und die Red Line verkehren. Die thailändischen Tourismusbehörden raten Reisenden allerdings, wegen überfluteter Strassen zusätzliche Zeit für Transfers einzuplanen und sich vor der Abfahrt über die aktuelle Situation zu informieren.
Einschränkungen gibt es beim Bahnverkehr. Während die Northern Line wieder geöffnet wurde und Züge auf den südlichen und nordöstlichen Strecken verkehren, war der Betrieb auf der Eastern Line zuletzt eingestellt.
Weiterhin Starkregen und hoher Wellengang
Eine vollständige Entspannung ist noch nicht in Sicht. Der thailändische Wetterdienst TMD warnt am Montag (28. September 2026) weiterhin vor kräftigen bis sehr kräftigen Niederschlägen. Besonders betroffen sind Teile des Nordens, der Zentralregion und des Ostens. Dort drohen Sturzfluten, über die Ufer tretende Gewässer und Erdrutsche. Auch in Bangkok sind weitere kräftige Regenfälle möglich.
Für Ferienreisende im Süden ist vor allem die Situation auf dem Meer relevant. Im oberen Bereich der Andamanensee und im oberen Golf von Thailand werden Wellen von zwei bis drei Metern erwartet, bei Gewittern können sie höher als drei Meter ausfallen. Kleine Boote sollen dort vorerst im Hafen bleiben. Auch rund um Phuket sind am Montag Gewitter und örtlich kräftige Regenfälle möglich.