Trips & Travellers

Gefährliche Begegnung im Etosha-Nationalpark: Ein Spitzmaulnashorn nähert sich einem Touristenfahrzeug, das es kurz darauf mehrfach rammt. Bild: Screenshot Instagram / ART Afrika

Nashorn attackiert Touristen – Streunerkatze gebärt in Hotelzimmer

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Nashorn rammt Touristen-Jeep

Ein Spitzmaulnashorn hat im namibischen Etosha-Nationalpark ein Touristenfahrzeug attackiert und stark beschädigt. Die Insassen kamen mit dem Schrecken davon, verletzt wurde niemand. Die Reisenden waren laut Medienberichten auf einer Selbstfahrer-Safari unterwegs. Das offenbar aufgebrachte Nashorn näherte sich dem Mietwagen und rammte ihn mehrfach. Erst danach gelang es dem Fahrer, sich mit dem weiterhin fahrtüchtigen Auto in Sicherheit zu bringen. Weshalb das Tier angriff, ist nicht geklärt. Die Behörden nehmen den Zwischenfall zum Anlass, Besucherinnen und Besucher zu besonderer Vorsicht aufzurufen. Wildtiere handelten instinktiv und könnten sich unberechenbar verhalten. Reisenden wird geraten, genügend Abstand zu halten und sich mit dem Verhalten der Tiere vertraut zu machen. (Gelesen im «The Namibian»)

Touristin beschädigt beim Parkieren mehrere Autos

Ein missglücktes Parkiermanöver einer Touristin hat am Montagabend in Luzern hohen Sachschaden verursacht. Die 20-jährige Rumänin wollte ihr Auto am Geissensteinring längs parkieren und prallte dabei zunächst in ein abgestelltes Fahrzeug. Anschliessend kollidierte sie mit einem zweiten Auto, das durch die Wucht in einen dritten Wagen geschoben wurde. Die Lenkerin und ihre Beifahrerin wurden leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich laut Luzerner Polizei auf rund 90'000 Franken. Bei der Kontrolle stellte sich zudem heraus, dass die Touristin keinen gültigen Führerausweis besitzt. (Gelesen bei «Watson»)

Das missglückte Parkiermanöver einer Touristin in Luzern hinterliess deutliche Spuren. Bild: Kantonspolizei Luzern

Streunerkatze bringt in Hotelzimmer Junge zur Welt

Mit diesem tierischen Zimmer-Service hatten zwei Mallorca-Feriengäste nicht gerechnet: Eine streunende Katze hat ihr Hotelzimmer kurzerhand zum Gebärsaal gemacht – und dort drei gesunde Junge zur Welt gebracht. Mutter und Tochter aus England sassen in ihrer ersten Nacht gegen 2.30 Uhr auf dem Balkon, als sie eine trächtige Katze entdeckten, die ihnen bereits am Tag aufgefallen war. Mit etwas Milch und Streicheleinheiten fasste das Tier schnell Vertrauen zu den beiden. Als die Balkontür offenstand, spazierte die Katze ins Zimmer und machte es sich auf einer Decke unter dem Schreibtisch bequem. Leia und Jodi vermuteten zwar, dass die Katze möglicherweise Wehen hatte, rechneten aber noch nicht mit der Geburt – und gingen schlafen. Gegen 4.30 Uhr wurden die beiden von den Lauten neugeborener Kätzchen geweckt. Zwei Junge waren bereits da, ein drittes folgte gegen 5.30 Uhr. Alle drei waren gesund. Die Katze und ihre drei Jungen sind inzwischen bei einer Pflegefamilie untergebracht. (Gelesen in der «Newsweek»)

@leiabsands

big love to @Amigos de las Patitas e.V. for finding her an amazing foster carer ❤️ #fyp #kittens #mallorca

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Touristen müssen von abgelegenem Strand gerettet werden

Für ein spektakuläres Ferienfoto begaben sich drei Touristen an einen abgelegenen Strand im US-Bundesstaat Oregon – und mussten schliesslich gerettet werden. Die Gruppe war zur Lost Boy Beach im Tillamook County hinuntergestiegen. Der Zugang führt über einen steilen, felsigen Pfad und durch eine Meereshöhle. Die Touristen unterschätzten jedoch die einsetzende Flut. Das steigende Wasser schnitt ihnen den Rückweg ab. Gegen 15.45 Uhr alarmierte die Gruppe über eine Satellitenverbindung den Notruf, da es vor Ort keinen Handyempfang gab. Rettungskräfte orteten die Gestrandeten per Drohne. Sie hatten mit Ästen ein grosses «SOS» ausgelegt und warteten auf der letzten trockenen Stelle des Strandes. Die Einsatzkräfte führten die durchnässten und frierenden Touristen schliesslich mit Schwimmwesten durch die Brandung in Sicherheit. Bis auf einige Prellungen blieben alle drei unverletzt. (Gelesen in der «New York Post»)

Polizei holt Vape-Gruppe aus Easyjet-Flieger

Weil sie trotz mehrfacher Aufforderung weiter dampften, endete ein Easyjet-Flug für vier Reisende mit Polizeibesuch. Drei Frauen und ein Mann sollen auf dem rund fünfstündigen Flug von Larnaca auf Zypern nach Birmingham wiederholt E-Zigaretten benutzt und Warnungen der Crew ignoriert haben. Nach der Landung wartete bereits die Polizei. Die Beamten holten die Gruppe aus dem Flugzeug, während die übrigen Passagiere rund 25 Minuten länger an Bord bleiben mussten. Easyjet bestätigte den Vorfall und erklärte, störendes Verhalten an Bord werde nicht toleriert. Die Sicherheit von Passagieren und Crew habe stets höchste Priorität. (Gelesen in «The Sun»)

(RSU)