Trips & Travellers

In einem gesperrten Bereich der weitläufigen Salinen des Naturparks Molentargius mussten zwei Touristinnen aus dem Schlamm gerettet werden. Bild: Adobe Stock

Touristinnen versinken im Flamingo-Paradies – Albtraum in den Pärchen-Ferien

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Austrian Airlines muss 68 Passagiere stehen lassen

Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche hat einen Austrian-Airlines-Flug von Montreal nach Wien durcheinandergebracht. Beim Öffnen einer Tür der Boeing 767 aktivierte sich die Rutsche, blies sich auf und fiel auf das Vorfeld. Verletzt wurde niemand. Techniker bauten die Notrutsche aus, anschliessend wurde die betroffene Tür für den Rückflug gesperrt. Das hatte Folgen für die Passagiere: Weil bei weniger nutzbaren Notausgängen auch weniger Menschen an Bord sein dürfen, konnten statt der geplanten 209 Reisenden nur 141 mitfliegen. 68 Passagiere mussten das Flugzeug verlassen und wurden auf andere Verbindungen umgebucht. Die Boeing hob schliesslich mit mehr als anderthalb Stunden Verspätung Richtung Wien ab. Dort wurde sie repariert. Pikant: Erst Anfang September hatte sich in Montreal bei einer Boeing 787 von British Airways ebenfalls versehentlich eine Notrutsche ausgelöst. (Gelesen im «Aerotelegraph»)

Flamingo-Foto endet im Schlamm

Zwei Touristinnen wollten auf Sardinien offenbar das perfekte Flamingo-Foto schiessen – und landeten stattdessen hüfttief im Schlamm. Die Frauen hatten sich in den Salinen des Naturparks Molentargius bei Cagliari in einen gesperrten Bereich vorgewagt. Obwohl sie bereits einsanken, gingen sie weiter, bis sie sich nicht mehr selbst befreien konnten. Passanten alarmierten die Rettungskräfte. Die Feuerwehr rückte mit Leitern an und brachte die beiden Frauen in Sicherheit. Damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende: Den Touristinnen drohen nun Bussen. Die Parkleitung erinnert daran, dass die vermeintlich stabile Oberfläche der Salinen tückisch sein kann und jederzeit die Gefahr besteht, im Schlamm einzusinken. (Gelesen bei «L'Unione Sarda»)

@vincenzorodi1

Quartu Sant'Elena, 14 settembre 2026. Stamattina due donne, probabilmente nell'intento di avvicinarsi a fotografare dei fenicotteri, sono rimaste bloccate nel fango dello stagno di Molentargius e tratte in salvo dai vigili del fuoco di Cagliari. Fortunatamente le due donne stanno bene. fenicotteri Molentargius sabbiemobili

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Schock unter dem Hotelbett

Ein Hotelaufenthalt in Miami wurde für ein Paar zu einem Albtraum. Das Pärchen übernachtete im Provident Doral Hotel, als die Frau gegen vier Uhr morgens erstmals Bewegungen am Bett bemerkte. Rund zweieinhalb Stunden später bewegte sich das Bett erneut. Als sie schliesslich darunter nachsah, entdeckte sie einen 25-jährigen Mann, der sich dort versteckt hatte. Das Paar verliess sofort das Zimmer und alarmierte den Sicherheitsdienst. Der Verdächtige war zuvor Gast des Hotels gewesen und hatte Hausverbot erhalten. Laut Polizei soll er über einen Zaun geklettert und durch eine Schiebetür ins Gebäude gelangt sein. Er wurde festgenommen und muss sich unter anderem wegen Einbruchs verantworten. (Gelesen bei «True Crime News»)

Elch legt Bahnhof im Millionenstadt lahm

Ungewöhnlicher Zwischenfall am Hauptbahnhof der polnischen Hauptstadt Warschau. Ein Elch hat sich auf die unterirdischen Gleise verirrt und den Zugverkehr während mehrerer Stunden beeinträchtigt. Die polnische Bahn nahm die Perrons 3 und 4 vorübergehend ausser Betrieb und sprach augenzwinkernd von einem «ungebetenen Gast». Die Bergung des Tieres gestaltete sich schwierig. Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst wussten zunächst nicht, wie sie den Elch aus dem unterirdischen Gleisbereich bringen sollten. Schliesslich betäubten Fachleute Tier mit einem Pfeil. Rund ein Dutzend Feuerwehrleute und Forstmitarbeiter hoben den Elch anschliessend auf eine Matte und brachten ihn aus dem Bahnhof. Danach wurde der tierische Ausreisser in ein Waldgebiet transportiert. Warum er überhaupt ins Zentrum Warschaus gelangt war, blieb unklar. (Gelesen bei «Focus»)

Touristin staunt über ihre Venedig-Rechnung

Die italienische Touristin Simona Pera gönnte sich im traditionsreichen Caffè Florian am Markusplatz in Venedig mit einer Begleitung zwei Sandwichs und zwei Aperol Spritz – und staunte beim Blick auf die Rechnung: Zusätzlich waren sieben Euro für ein «Music Supplement» aufgeführt. Ganz unerwartet kam der Zuschlag allerdings nicht. Im Café spielte ein kleines Orchester mit drei Musikern. Dass ein Besuch an dieser prominenten Adresse seinen Preis hat, sei ihr bewusst gewesen, sagte Pera. Über den Musikzuschlag habe sie dennoch lachen müssen. Günstig war die Café-Besuch ohnehin nicht: Für zwei Sandwichs wurden 31 Euro verrechnet, für die beiden Aperol Spritz weitere 34 Euro. Mit der Musik landete die Rechnung damit bei 72 Euro. (Gelesen in der «Daily Mail»)

(RSU)