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Ein Airbus von Turkish Airlines musste wegen heftiger Turbulenzen den Anflug auf Tunis abbrechen und nach Enfidha-Hammamet ausweichen. Bild: Turkish Airlines

Horror-Turbulenzen bei Landeanflug auf Tunesien

Für die Passagiere eines Turkish-Airlines-Flugs nach Tunesien ist die letzte Etappe ihrer Reise zu einer Nervenprobe geworden. Schwere Turbulenzen zwangen die Piloten zu mehreren Landeversuchen und schliesslich zu einer Planänderung.

Dramatische Szenen auf einem Flug von Turkish Airlines: Ein Airbus A321 flog am 10. September von Istanbul Richtung Tunesien. Beim Anflug auf Tunis-Carthage geriet die Maschine in einen Sturm und wurde laut Passagieren heftig durchgeschüttelt.

Auf Videos, die auf Social Media kursieren, sind verängstigte Reisende zu hören. «Wir werden sterben», ruft ein Passagier. Eine russischsprachige Touristin, die Aufnahmen veröffentlichte, schrieb später, sie habe noch nie in ihrem Leben solche Todesangst verspürt.

Besonders nervenaufreibend: Laut «Daily Mail» versuchte die Cockpit-Crew mehrfach, in Tunis zu landen. Passagiere sollen schliesslich darum gebeten haben, einen anderen Flughafen anzusteuern, statt erneut durch die Turbulenzen zu fliegen.

Die Piloten brachen den Anflug schliesslich ab und wichen nach Enfidha-Hammamet aus, rund 90 Kilometer südlich von Tunis. Dort setzte der Airbus sicher auf. In der Kabine entlud sich die Anspannung augenblicklich: Die Passagiere quittierten die geglückte Landung mit erleichtertem Applaus.

(RSU)