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Die Wetterkarte zeigt die Niederschlagszonen über den Kanarischen Inseln durch Sturm Therese. Bild: Kachelmannwetter

Unwetter-Alarm auf den Kanaren

Die Sturmfront Therese macht das Wetter auf den Kanarischen Inseln vielerorts ungemütlich und teils gefährlich. Für mehrere Regionen gelten Warnungen vor starkem Wind, intensiven Niederschlägen und hohem Wellengang. Meteorologe Jörg Kachelmann warnt vor Rekordregen.

Die Sturmfront Therese hat die Kanarischen Inseln fest im Griff. Seit gestern Mittwoch (18. März 2026) gelten Warnstufen für starken Wind, hohe Wellen sowie Vorwarnungen für Regen, Überschwemmungen und Gewitter.

Ab heute Donnerstag wird mit besonders heftigen Auswirkungen gerechnet. Es werden Windböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde erwartet sowie starke Regenfälle mit bis zu 20 Litern pro Quadratmeter in nur einer Stunde. Gleichzeitig könnten Wellen von vier bis fünf Metern Höhe die Küsten treffen und Überschwemmungen verursachen, wie örtliche Medien berichten.

Aufgrund der angespannten Wetterlage wurden mehrere Events im Rahmen des Karnevals von Maspalomas abgesagt. Auch die internationale Laufveranstaltung Tenerife Bluetrail findet nicht statt. Weitere Veranstaltungen wurden ebenfalls gestrichen oder sind auf der Kippe.

Meteorologe Jörg Kachelmann schlägt vor allem für den Zeitraum von Freitag bis Sonntag Alarm. Er rät auf der Plattform X, auf allen südwestlichen Inseln der Kanaren einen sicheren Ort aufzusuchen – besonders im Westen von La Palma sowie im Süden von Teneriffa und Gran Canaria.

«Es wird womöglich Regenmengen geben, wie sie seit Menschengedenken nicht gefallen sind in kurzer Zeit», schreibt Kachelmann.

(TN)