Trips & Travellers
WC-Fiasko über den Wolken – Luxus-Gelage auf Mallorca
Toiletten-Albtraum im Flugzeug
Was als Ferienrückflug von Bali nach Brisbane begann, endete für rund 200 Passagiere in einer Situation, die man keinem Reisenden wünscht. Auf dem Virgin-Australia-Flug VA50 fielen während des viereinhalbstündigen Flugs nach und nach sämtliche Bordtoiletten aus. Bereits in Denpasar war die hintere Toilette defekt. Über dem Ozean kam es knüppeldick: Auch die beiden übrigen Toiletten gaben den Geist auf. Die letzten drei Stunden mussten die Gäste buchstäblich «aushalten» – ohne funktionierende Sanitäranlagen. Einige konnten nicht mehr. Australischen Medien zufolge soll eine ältere Frau vor den Augen anderer Passagiere eingenässt haben. Andere wurden von der Crew aufgefordert, notfalls in Flaschen oder auf bereits verstopfte WCs auszuweichen. Virgin Australia entschuldigte sich nach der Landung in Brisbane offiziell für den Vorfall. Die Airline versprach eine Rückerstattung der Ticketpreise und habe alle Betroffenen bereits kontaktiert. (Gelesen im «Aerotelegraph»)
18-Jährige fliegt mit Schmuckschmuggel auf
Am Flughafen Friedrichshafen endete die Reise einer 18-jährigen Schweizerin unerwartet teuer: Beim Versuch, den grünen Ausgang zu passieren, entdeckten Zöllner einen auffälligen Goldring an ihrem Finger. Die Kontrolle brachte weitere Schmuckstücke zum Vorschein – insgesamt im Wert von 14'000 Euro (rund 13'100 Franken). Laut der jungen Frau soll es sich um Geschenke ihrer Grossmutter handeln. Gegen die Schmugglerin wurde ein Strafverfahren eröffnet, zudem musste sie Einfuhrabgaben von 3000 Euro entrichten. Da sie noch in Ausbildung ist, behielten die Beamten vor Ort lediglich 600 Euro als Strafsicherheit ein. Welche Strafe endgültig auf die junge Frau zukommt, ist noch offen. (Gelesen im «Blick»)
Restaurant präsentiert Mega-Rechnung auf Social Media
Ein Restaurant in Palmanova auf Mallorca sorgt derzeit für Schlagzeilen: Das Lokal selbst veröffentlichte das Foto des Belegs auf Social Media – mit der augenzwinkernden Aufforderung: «Wessen Rechnung ist das? Verlinkt uns bitte, wir würden gerne darüber reden.» Laut dem Restaurant handelte es sich um eine Gruppe von 18 Gästen, was einem stolzen Durchschnittspreis von rund 3300 Franken pro Person entspricht. Besonders ins Auge sticht ein Posten über 42'000 Franken für «diverse Fischgerichte» – ohne nähere Erklärung, was genau aufgetischt wurde. Auf Mallorca wird bereits spekuliert, dass prominente US-Gäste hinter dem opulenten Gelage stecken könnten. (Gelesen auf «Nau.ch»)
Alkoholsorgen bei Japan Airlines
Bei der Fluggesellschaft Japan Airlines (JAL) hat der Alkoholkonsum eines Piloten massive Verspätungen verursacht. Ein Flugkapitän meldete sich kürzlich krank – und gestand, am Vortag in einem Hotel getrunken zu haben. Durch seinen Ausfall kam es auf der Route von Hawaii nach Japan zu Verspätungen von bis zu 18 Stunden. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art. Im April 2024 war ein betrunkener JAL-Kapitän in den USA von der Polizei wegen störenden Verhaltens verwarnt worden. Im Dezember 2024 fielen zwei weitere Piloten kurz vor einem Flug von Australien nach Japan bei Alkoholtests durch, was ebenfalls umfangreiche Verspätungen auslöste. Nach dem aktuellen Fall erschienen Beamte in der JAL-Zentrale. Die Fluggesellschaft entschuldigte sich und betonte, gegensteuern zu wollen. Unter anderem werde eine Liste auffälliger Mitarbeiter mit problematischem Alkoholkonsum erstellt, um deren Verhalten besser zu überwachen. (Gelesen im «Spiegel»)
Liegestuhl-Wahnsinn auf Teneriffa
Auf Teneriffa hat der Kampf um die besten Poolplätze eine absurde Dimension erreicht: Britische Gäste verbringen die Nacht direkt auf den Liegen, um sich die begehrtesten Plätze zu sichern. Ein Tourist aus Sheffield filmte die Szene in einem Vier-Sterne-Hotel – noch vor Öffnung des Pools waren die vorderen Reihen bereits blockiert. Zwar entfernt das Hotel offiziell Handtücher von ungenutzten Liegen, doch findige Gäste legen sich einfach selbst darauf. So häufen sich am Beckenrand mehr reservierte Plätze als tatsächliche Badegäste. Der Vorfall sorgt für Kopfschütteln und zeigt: Die berüchtigten «Sunbed Wars» sind auf einem neuen Höhepunkt angelangt. (Gelesen in der «Daily Mail»)