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Hier fährt die erste Monorail-Bahn von Afrika
Die ägyptische Hauptstadt Kairo setzt im Kampf gegen Staus und die wachsende Belastung des öffentlichen Verkehrs auf neue Technologien. Kürzlich ist mit dem East of Nile Monorail die erste Teilstrecke von Afrikas erstem Monorail-System offiziell in Betrieb gegangen. Das Projekt gilt als eines der grössten Vorhaben für urbane Mobilität auf dem Kontinent.
Die neue Linie erstreckt sich über 56 Kilometer und verbindet Ost-Kairo mit der neuen Verwaltungshauptstadt östlich der Metropole. Insgesamt umfasst die Strecke 22 Stationen, von denen derzeit 16 für den kommerziellen Betrieb geöffnet sind. Ziel ist es, wichtige Wohn-, Geschäfts- und Verwaltungszentren schneller miteinander zu verknüpfen.
Laut den Projektverantwortlichen soll die neue Verbindung die Reisezeiten deutlich verkürzen. Das System ist auf eine Kapazität von bis zu 45’000 Passagieren pro Stunde und Richtung ausgelegt.
Zum Einsatz kommt die fahrerlose Innovia-Technologie von Alstom. Die Züge verkehren mit vollautomatischer Steuerung und verfügen erstmals in Afrika über Bahnsteigtüren, die zusätzliche Sicherheit und Komfort schaffen sollen.
Die Fahrzeuge wurden in Grossbritannien produziert, Tests und Inbetriebnahme erfolgten jedoch durch lokale Teams in Ägypten. Das Projekt gilt als wichtiger Baustein der ägyptischen Vision 2030 und als Symbol für den Ausbau moderner und nachhaltiger Verkehrsinfrastruktur.