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Premiere in fast 100-jähriger Airline-Geschichte

Fast 100 Jahre lang blieb bei Alaska Airlines alles beim Alten, wenn es um die Sicherheitsinstruktionen an Bord ging: Statt vorproduzierter Clips setze man konsequent auf persönliche Demonstrationen durch die Crew. Eine bewusste Entscheidung, die Nähe schaffen sollte – und die nun, zumindest teilweise, Geschichte ist.

Mit dem Einstieg in die Langstrecke beginnt für die Airline eine neue Ära. Von Seattle aus heben künftig Verbindungen nach London, Rom, Seoul und Tokio ab. Zum Einsatz kommen dabei Boeing-787-Jets und mit ihnen erstmals Bildschirme an jedem Sitz. Was für viele Fluggesellschaften seit Jahren Standard ist, markiert hier eine Premiere.

Diese technische Aufrüstung ebnet den Weg für eine weitere Neuerung: das erste Sicherheitsvideo in der Unternehmensgeschichte. Rund sechs Minuten dauert der Film, der nicht nur die klassischen Sicherheitsanweisungen vermittelt, sondern gleichzeitig als visuelle Reise durch das Streckennetz inszeniert ist.

Besonders charmant: Statt Schauspielern stehen rund 100 Mitarbeitende vor der Kamera. Sie präsentieren die Vorschriften in teils überraschenden Settings und verbinden diese mit bekannten wie neuen Destinationen.

Ganz verabschieden will man sich von der bisherigen Praxis aber nicht. Auf Kurzstrecken bleibt alles beim Alten: Hier setzen die Crews weiterhin auf Live-Demonstrationen – ein bewusster Entscheid, um die persönliche Note zu bewahren.

(TN)