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Peru lanciert neues Ticketsystem für Machu Picchu
Bisher war es ziemlich schwierig, Tickets für Machu Picchu zu ergattern. Die Stadt aus der Zeit der Inkas liegt rund 2500 Meter über dem Meer und gehört für viele Reisende zu den absoluten Highlights des Landes. Tickets für das Weltwunder waren bereits Monate im Voraus ausverkauft. Ein neues Buchungssystem der peruanischen Regierung soll nun Abhilfe schaffen.
Bisher konnten Tickets vorab reserviert werden, ohne sofort bezahlt werden zu müssen. Dies führte dazu, dass Tickets auf dem Schwarzmarkt verkauft und eigentlich freie Plätze blockiert wurden. Stattdessen haben Reisende nur noch 15 Minuten Zeit, ihren Kauf auf der offiziellen Ticketplattform «Tu Boleto» abzuschliessen, bevor die reservierten Tickets verfallen und wieder in den Verkauf gehen.
Tickets werden personalisiert
Zudem müssen die Tickets neu personalisiert werden. Der Name auf der Eintrittskarte muss mit dem auf dem Ausweis übereinstimmen. Das neue Buchungssystem läuft zunächst testweise. Nach dieser Testphase kann die Frist von 15 Minuten verlängert oder verkürzt werden, wie «Euronews» berichtet.
Die Neuerung zeigt bereits Wirkung: Laut dem peruanischen Kulturministerium sind für den Rest des Jahres noch rund 90'000 Eintrittskarten verfügbar. Jedoch sind nicht alle der zwölf Routen, auf denen man die Inkastadt erkunden kann, gleich beliebt. Für einige Wege beträgt die Wartezeit bloss eine Woche, für andere wiederum Monate. Deswegen werden die Eintrittskarten künftig bis zu einem Jahr im Voraus erhältlich sein. Wann die Buchungen für 2027 freigeschaltet werden, ist noch offen.
Weiterhin bestehen bleibt das Ticketbüro des DDC-Cusco in Machu Picchu Pueblo. Dort sind täglich 1000 Eintrittskarten für den darauffolgenden Tag erhältlich. Die Besucherobergrenze von Machu Picchu ist dieselbe: In der Hochsaison sind maximal 5600 Menschen pro Tag, in der Nebensaison 4500. Auf dem Inka-Trail sind pro Tag 750 Personen erlaubt.