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Thailand plant Ausreisesteuer von 25 Franken
Das thailändische Finanzamt prüft derzeit eine neue Ausreisesteuer. Vom 30. September bis zum 29. Oktober 2026 läuft eine öffentliche Konsultation zu einem Gesetzesentwurf, der eine Abgabe von 1000 Thai Baht (25 Franken) für Passagiere vorsieht, die das Land auf dem Luftweg verlassen.
Im Gegensatz zu einer früheren Regelung aus dem Jahr 1983 soll die neue Taxe ausnahmslos für alle Nationalitäten gelten – also sowohl für ausländische Touristen als auch für thailändische Staatsbürger und Residents, schreibt «Nation Thailand». In einer ersten Phase betrifft die Abgabe nur Flugreisende; Grenzübertritte auf dem Land- oder Seeweg bleiben vorerst befreit. Es gibt jedoch Ausnahmen: Kinder unter zwei Jahren, Transitpassagiere, diplomatisches Personal sowie offizielle Regierungsgäste müssen die Gebühr nicht entrichten.
Einzug direkt über das Flugticket
Für Reisende soll die Abwicklung unkompliziert verlaufen: Die Erhebung erfolgt direkt durch die Fluggesellschaften und Ticketagenturen. Wer sein Ticket bereits vor dem offiziellen Inkrafttreten des Gesetzes bucht, bleibt von der Nachzahlung befreit.
Der Gesetzentwurf gestattet dem Finanzministerium flexibel festgelegte Sätze von bis zu 5000 Baht, gestartet werden soll jedoch mit der Obergrenze von 1000 Baht für Flüge. Die Behörden begründen den Schritt mit der Notwendigkeit, staatliche Ressourcen effizienter zu nutzen und finanzielle Handlungsspielräume für künftige Notfälle zu schaffen.
Sollte der Entwurf nach der Konsultationsphase verabschiedet werden, tritt das Gesetz 180 Tage nach der Veröffentlichung im Königlichen Amtsblatt in Kraft. Bis dahin bleibt der Vorschlag Gegenstand politischer und öffentlicher Debatten.