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Swiss-Chef Jens Fehlinger setzt längerfristig auf die Zusammenarbeit mit Helvetic Airways, will die Abhängigkeit von Wet-Lease insgesamt aber reduzieren. Bild: Swiss

Swiss setzt weiter auf Helvetic Airways

Auch in den kommenden Jahren will die Swiss mit Helvetic Airways zusammenarbeiten und die strategische Wet-Lease-Partnerschaft fortführen. Das bestätigte Swiss-CEO Jens Fehlinger in einem Interview.

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss will die Zusammenarbeit mit Helvetic Airways längerfristig fortsetzen. Die strategische Partnerschaft mit dem Schweizer Wet-Lease-Anbieter werde «sicher für drei bis fünf Jahre» weitergeführt, sagte Swiss-Chef Jens Fehlinger gegenüber «20 Minuten».

Beim Wet-Lease stellt eine Fluggesellschaft sowohl das Flugzeug als auch die Besatzung zur Verfügung. Helvetic sei für die Swiss vor allem auf Strecken mit geringerer Nachfrage wichtig. «Gerade die kleineren Strecken kann Helvetic deutlich besser bedienen», so Fehlinger. Die kleineren Maschinen ergänzten die Swiss-Flotte entsprechend.

Weitere Zusammenarbeit mit Air Baltic auf dem Prüfstand

Gleichzeitig will die Swiss ihre Abhängigkeit von Wet-Lease insgesamt reduzieren. Finanzchef Dennis Weber hatte im August angekündigt, die Zahl der samt Besatzung gemieteten Flugzeuge von 27 auf rund 20 zu senken.

Während Helvetic dabei eine zentrale Rolle spielen soll, war die Zukunft der Zusammenarbeit mit Air Baltic zuletzt noch offen. Die lettische Fluggesellschaft befindet sich seit längerem in einer angespannten finanziellen Lage und sucht nach einer nachhaltigen Finanzierung.

Neuerungen prüft die Swiss derweil für Reisende mit Hunden. Die Buchung von Haustieren soll digitalisiert werden. Ausserdem werde geprüft, ob die bisherige Acht-Kilo-Grenze für Hunde in der Kabine aufgehoben werden könne, so Fehlinger.

(RSU)