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Iberia verlängert den Flug-Stopp zwischen Madrid und Havanna bis mindestens November 2026. Bild: Iberia

Iberia setzt Kuba-Flüge länger aus

Neue Hiobsbotschaft für den Tourismus in Kuba: Iberia verlängert den Stopp ihrer Flüge zwischen Madrid und Havanna bis mindestens November 2026. Grund sind anhaltende Probleme bei der Treibstoffversorgung auf der Karibikinsel.

Die spanische Fluggesellschaft Iberia verlängert ihren Rückzug aus Kuba: Die Verbindung zwischen Madrid und Havanna bleibt nun mindestens bis November 2026 ausgesetzt. Bereits im April hatte die Airline angekündigt, die Strecke während der Sommermonate vorübergehend nicht mehr zu bedienen.

Hinter dem Entscheid stehen laut dem Branchenportal «FVW» (Abo) anhaltende Engpässe bei der Versorgung mit A1-Flugtreibstoff auf Kuba – auch am internationalen Flughafen José Martí in Havanna. Die Situation hatte Iberia zuvor bereits dazu gezwungen, Flugpläne anzupassen und Tank- sowie technische Zwischenstopps in der benachbarten Dominikanischen Republik einzulegen.

Iberia ist nicht allein: In den vergangenen Monaten haben mehrere internationale Fluggesellschaften ihre Kuba-Verbindungen vorübergehend eingestellt. Auch Air Canada, Air France und Turkish Airlines reagierten auf logistische Schwierigkeiten und Unsicherheiten bei der Versorgung.

Die Probleme treffen Kuba in einer ohnehin schwierigen Phase. Erst letzte Woche wurde bekannt, dass sich internationale Hotelketten aus dem Land zurückziehen. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage schwach: Zwischen Januar und April 2026 besuchten laut offiziellen Zahlen knapp 329'000 ausländische Gäste die Insel – ein Rückgang von fast 56 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

(TN)