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Auf Teneriffa hinterliess das Unwetter Spuren: Einsatzkräfte beseitigen einen umgestürzten Baum, der eine Strasse blockiert. Bild: X / Victor Hugo Perez

Heftige Regenfälle treffen Madeira und die Kanaren

Massive Niederschläge haben auf Madeira und den Kanarischen Inseln Überschwemmungen, Erdrutsche und Verkehrsbehinderungen verursacht. Während auf Madeira zahlreiche Einsätze des Zivilschutzes nötig waren, gilt auf La Palma seit Montagmorgen die höchste Regenwarnstufe.

Starke Niederschläge haben am Wochenende auf Madeira Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Der Zivilschutz registrierte in der Nacht auf Sonntag (1. November) 30 wetterbedingte Einsätze. Besonders betroffen war die Inselhauptstadt Funchal mit zwölf Zwischenfällen. Auch aus Santa Cruz und Câmara de Lobos wurden Schäden gemeldet, wie lokale Medien schreiben.

Am Pico do Areeiro fielen laut dem portugiesischen Wetterdienst IPMA innerhalb von sechs Stunden 85 Liter Regen pro Quadratmeter. Mehrere Strassen wurden durch Geröll und Schlamm blockiert. Am Flughafen Madeira kam es zu einzelnen abgebrochenen Landeanflügen.

Höchste Alarmstufe auf La Palma

Auch die Kanarischen Inseln kämpfen mit heftigen Niederschlägen. Auf Teneriffa wurden am Sonntag besonders im Süden starke Regenfälle registriert. In El Médano fielen innerhalb einer Stunde rund 26 Liter Regen pro Quadratmeter. Örtlich kam es zu Schäden und Verkehrsbehinderungen.

Auf La Palma verschärfte sich die Lage in der Nacht auf Montag. Die Behörden riefen für den Osten der Insel die höchste Regenwarnstufe aus. Innerhalb von zwölf Stunden wurden bis zu 138 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Auch auf La Gomera und El Hierro gilt Regenalarm.

(RSU)