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Wie riesige Steinsäulen ragen die bizarren Felsformationen im neuen Chiricahua-Nationalpark in Arizona in den Himmel. Bild: Adobe Stock

Arizona erhält einen neuen Nationalpark

Das Schutzgebiet Chiricahua im Bundesstaat Arizona zählt nun offiziell zu den Nationalparks der USA. Das bisherige National Monument bietet eindrückliche Naturerlebnisse – von Wanderungen zwischen mächtigen Felstürmen bis zur Beobachtung seltener Tiere.

Die USA haben einen weiteren Nationalpark: Präsident Donald Trump hat das Chiricahua National Monument im Südosten Arizonas offiziell zum Nationalpark erklärt. Das Gebiet ist für seine bizarren Felsformationen und seine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt bekannt. Es liegt nahe der Stadt Willcox im Südosten Arizonas und umfasst knapp 49 Quadratkilometer.

Die Landschaft prägen Tausende hoch aufragende Felssäulen, schmale Türme und gewaltige Felsblöcke, die teilweise wie aufeinander balanciert wirken. Sie entstanden durch vulkanische Aktivitäten vor rund 27 Millionen Jahren und wurden über Jahrmillionen durch Erosion geformt.

Wanderparadies mit langer Geschichte

Der neue Nationalpark liegt in den Chiricahua Mountains, wo Wüstenlandschaften, Grasland und Wälder aufeinandertreffen. Diese unterschiedlichen Lebensräume bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause.

Besucherinnen und Besucher können das Gebiet auf Wanderwegen erkunden, Vögel beobachten oder die eindrücklichen Felslandschaften auf Panoramastrassen erleben. Auch Camping und Sternenbeobachtungen gehören zum Angebot.

Mit dem neuen Status wollen die US-Behörden den Bekanntheitsgrad des Gebiets steigern und zusätzliche Gäste anziehen. An den bisherigen Besuchsmöglichkeiten ändert sich vorerst nichts.

(RSU)