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Bis 2040 sollen europäische Grossstädte durch Züge verbunden werden, die mindestens 250 km/h fahren. Bild: HO

Mit dem Hochgeschwindigkeitszug durch die Schweiz

Das EU-Parlament will Europas Hochgeschwindigkeitszüge grenzüberschreitend ausbauen – ausdrücklich auch mit der Schweiz.

250 km/h: EU will Hochgeschwindigkeits-Züge durch Schweiz jagen

Das EU-Parlament will Europas Hochgeschwindigkeitszüge grenzüberschreitend ausbauen – ausdrücklich auch mit der Schweiz.

Bis 2040 sollen Züge mit mindestens 250 km/ Europas Grossstädte verbinden.
Das EU-Parlament will auch mittelgrosse Städte und Randgebiete ans Bahnnetz anschliessen.
Die Züge sollen auch durch die Schweiz brettern.

Das Europäische Parlament spricht sich für ein EU-weites Hochgeschwindigkeitsnetz für die Bahn aus. Auch Nachbarstaaten wie die Schweiz sollen eingebunden werden. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Abgeordneten am Dienstag in Strassburg unterstützten.

Mit 558 zu 23 Stimmen bei 73 Enthaltungen nahm das Parlament den Bericht an. Die Abgeordneten wollen, dass Hochgeschwindigkeitszüge künftig nicht nur Hauptstädte miteinander verbinden. Auch mittelgrosse Städte und Randgebiete sollen ans Netz angeschlossen werden.

Nach Einschätzung des Parlaments werden Hochgeschwindigkeitsnetze meist auf nationaler Ebene erstellt. Grenzüberschreitende Verbindungen fehlten häufig. Deshalb forderte es eine engere Zusammenarbeit mit Nachbarländern.

Ausbau bis 2040 geplant
Ausdrücklich nannte das Parlament Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Der Bericht reagiert auf einen Plan der Europäischen Kommission für mehr Hochgeschwindigkeitszüge in Europa. Damit rückt der Ausbau internationaler Bahnverbindungen stärker in den Fokus.

Die Brüsseler Behörde veröffentlichte ihr Ziel im November 2025. Bis 2040 sollen europäische Grossstädte durch Züge verbunden werden, die mindestens 250 km/h fahren. Das Vorhaben setzt damit auf schnelle Verbindungen quer durch Europa.


Nicht nur Hauptstädte sollen in Europa besser mit schnellen Zügen erreichbar sein. So könnte sich das Reisen mit Hochgeschwindigkeitszügen verändern

Bahnreisen durch Europa sollen nach dem Willen des EU-Parlaments schneller und einfacher werden. Die Abgeordneten haben sich in einem rechtlich nicht verbindlichen Beschluss mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, das Netz für Hochgeschwindigkeitszüge deutlich auszubauen.
So sollen künftig nicht nur Hauptstädte besser miteinander verbunden sein. Auch größere Städte und Orte, an denen man in den Regionen umsteigt, sollen häufiger an schnelle Zugverbindungen angeschlossen werden. Das Parlament will dadurch auch erreichen, dass grenzüberschreitendes Reisen unkomplizierter wird. Außerdem soll die Reise mit Hochgeschwindigkeitszügen günstiger werden, etwa mit Ermäßigungen, Tarifen oder Abonnements.

Die Abgeordneten reagieren damit auf einen Aktionsplan der EU-Kommission zu Hochgeschwindigkeitszügen aus dem November 2025. Die Brüsseler Behörde sieht schnelle Zugverbindungen als zentrale Säule des klimafreundlichen Verkehrs in Europa. Jeder Fahrgast, der künftig statt ins Flugzeug in den Zug steigt, spare Kohlenstoffdioxid ein. Schnellere und komfortablere Bahnverbindungen sollen Kurzstreckenflüge überflüssig machen und lange Fahrten mit dem Auto reduzieren.

Ausbau bis 2040 geplant

Das Parlament nannte ausdrücklich Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Der Bericht reagiert auf einen Plan der Europäischen Kommission für mehr Hochgeschwindigkeitszüge in Europa. Damit rückt der Ausbau internationaler Bahnverbindungen stärker in den Fokus.

Die EU-Behörde veröffentlichte ihr Ziel im November 2025. Bis 2040 sollen europäische Grossstädte durch Züge verbunden werden, die mindestens 250 km/h fahren. Das Vorhaben setzt damit auf schnelle Verbindungen quer durch Europa.

(nau/TN)