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Sturmtief Adam hat am Wochenende mehrere spanische Ferienregionen schwer getroffen. Bild: Screenshot Youtube / El Plural

Sturmtief Adam sorgt in Spaniens Ferienregionen für Chaos

Heftige Regenfälle, überflutete Strassen und Dutzende Flugausfälle: Das Sturmtief Adam hat am Wochenende weite Teile Spaniens getroffen. Besonders betroffen sind die Balearen, die Region Valencia und die Costa del Sol. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben.

Das Unwettertief Adam hat Spanien seit Samstag (17. Oktober 2026) fest im Griff. Sintflutartige Regenfälle verwandelten Strassen in reissende Bäche, überfluteten Häuser und legten zeitweise den Flugverkehr lahm. Besonders heftig traf es die Mittelmeerküste und die Balearen.

In Katalonien wurde eine 35-jährige Frau in Cabrera de Mar bei Barcelona von den Wassermassen mitgerissen und getötet. Ein weiteres Todesopfer wurde aus Sagunto bei Valencia gemeldet.

In Teilen der Provinzen Valencia und Alicante fielen laut spanischen Medien innerhalb kurzer Zeit mehrere Hundert Liter Regen pro Quadratmeter. In der Gegend um Oliva mussten Menschen aus überschwemmten Gebieten gerettet werden. Die Behörden mobilisierten zusätzliche Rettungskräfte.

Auch andere Regionen stark betroffen

Auf den Balearen löste das Unwetter ebenfalls erhebliche Probleme aus. Besonders Ibiza und Formentera wurden von heftigen Regenfällen getroffen. Strassen standen unter Wasser, zeitweise musste der Flughafen Ibiza den Betrieb einstellen.

Laut dem Flughafenbetreiber Aena wurden am Sonntag auf Mallorca und Ibiza insgesamt 64 Flüge gestrichen und 16 umgeleitet. Auch zahlreiche weitere Verbindungen verspäteten sich. Auf Mallorca, Ibiza und Formentera bleiben die Schulen am Montag geschlossen. Die Behörden mobilisierten zudem Einheiten des Militärs zur Unterstützung der Rettungskräfte.

Auch die bei Schweizer Feriengästen beliebte Costa del Sol blieb nicht verschont. In Málaga verwandelten sich Strassen in reissende Bäche. Besonders betroffen war der östliche Stadtteil El Palo, wo innerhalb von drei Stunden mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter fielen. Wohnungen, Geschäfte und Garagen wurden überschwemmt.

@diariosur

Un brutal #aguacero de madrugada anega las calles en la zona Este de Málaga e, incluso, afecta a algunas viviendas. Tras una intensa tormenta eléctrica, desde la una de la madrugada la #danaAdam descargaba con fuerza sobre El Palo, Pedregalejo y, sobre todo, la zona de Arroyo Jaboneros convirtiendo las principales vías en ríos. Según los registros, en algunas zonas pudo dejar más de 100 mm en menos de una hora. ✍️ @angeldelosrios_ 🎥 Kiko Aranda 🌧️ más en SUR.es

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Weitere Unwetterschäden wurden aus den andalusischen Provinzen Almería und Cádiz gemeldet. Insgesamt registrierten die Rettungsdienste in Andalusien bis Sonntagabend 579 wetterbedingte Einsätze, davon 135 in der Provinz Málaga.

Die spanische Wetterbehörde Aemet warnt auch am Montag vor weiteren heftigen Niederschlägen. Auf den Balearen wurde die höchste Warnstufe am frühen Morgen auf Orange gesenkt. Reisende sollten ihren Flugstatus überprüfen, gesperrte Strassen meiden und die Warnungen der Behörden beachten.

(RSU)