Here & There
TUI Belgien warnt vor Betrugsversuchen
Ein Vorfall bei TUI Belgien sorgt für Unruhe: Zahlreiche Kunden haben verdächtige Nachrichten erhalten, die präzise Details zu ihren gebuchten Reisen enthielten. TUI warnt Betroffene davor, dubiosen Zahlungsaufforderungen nachzukommen.
Wie das belgische Portal «Rate One» berichtet, meldeten sich bei Betroffenen unbekannte Absender über WhatsApp und E-Mail. Die Kontaktaufnahmen wirkten echt: Neben den vollständigen Namen wurden das gebuchte Hotel sowie die genauen Reisedaten genannt. In mehreren Fällen kannten die Betrüger sogar den exakten Buchungsbetrag. Über mitgesendete Links wurden die Empfänger aufgefordert, ihre Buchungsdetails zu überprüfen oder Zahlungsdaten einzugeben.
TUI hat das Datenleck inzwischen offiziell bestätigt. Wie viele Kundinnen und Kunden betroffen sind und welche Informationen exakt abgeflossen sind, ist derzeit noch unklar. Die Ursachenforschung läuft; ein direkter Hackerangriff auf die eigenen IT-Systeme von TUI wurde bislang nicht bestätigt. Nach aktuellem Kenntnisstand des Konzerns richten sich die Betrugsversuche ausschliesslich an Kundschaft in Belgien.
Der Reiseanbieter mahnt zur Vorsicht: Links in unerwarteten Nachrichten sollten keinesfalls geöffnet und keine vertraulichen Daten weitergegeben werden. Bei geringstem Zweifel wird empfohlen, TUI ausschliesslich über die offizielle Website oder die Kontaktdaten auf der regulären Buchungsbestätigung zu kontaktieren.