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Unwetter verwüsten beliebte Ferienregionen in Italien
Eine heftige Unwetterfront ist am Donnerstag (8. Oktober 2026) über Italien gezogen. In der Hauptstadt Rom standen zahlreiche Strassen unter Wasser, starke Windböen rissen Bäume um. Die Feuerwehr musste in Rom und Umgebung rund 120 Mal ausrücken, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet. Ein Baum stürzte auf ein Auto, verletzt wurde dabei niemand.
Besonders heftig traf es die Region Neapel. Nach einem Wolkenbruch verwandelten sich Strassen in reissende Bäche. Im nördlichen Umland wurde sogar die Zufahrt zur Notaufnahme eines Spitals überflutet. Eine Autofahrerin musste aus einer überschwemmten Unterführung gerettet werden.
Auch die beliebte Ferieninsel Ischia blieb nicht verschont. In Forio schlug ein Blitz in die Kuppel der historischen Kirche San Gaetano ein. Herabfallende Trümmer beschädigten das Innere des Gotteshauses, das vorerst geschlossen wurde. Andernorts erschwerten Schlamm und Geröll den Verkehr.
An der toskanischen Küste richteten Sturm und Regen ebenfalls Schäden an. Im Badeort Viareggio wurden Dächer beschädigt und Bäume entwurzelt. Mehrere Parkanlagen und Strassen mussten gesperrt werden. In der Nähe von Pisa deckte ein Tornado das Dach eines Fabrikgebäudes ab.