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Der Hōlei Sea Arch an Hawaiis Südküste ist Ende September eingestürzt. Bild: Adobe Stock

Hawaii verliert berühmtes Naturwunder

Eine der bekanntesten Naturattraktionen auf Hawaii ist Geschichte: Der rund 27 Meter hohe Hōlei Sea Arch ist in den Pazifik gestürzt. Die Nationalparkverwaltung warnt Besucherinnen und Besucher davor, sich der instabilen Küste zu nähern.

Hawaii ist um eine spektakuläre Sehenswürdigkeit ärmer. Der Hōlei Sea Arch an der Südküste von Big Island ist eingestürzt. Der rund 27 Meter hohe Felsbogen im Hawaii Volcanoes National Park brach zwischen dem 23. und 27. September 2026 zusammen und versank im Pazifik, wie «The Independent» schreibt.

Über Jahrhunderte hatten Wind und Wellen an der markanten Felsformation genagt. Entstanden war der natürliche Bogen vor rund 550 Jahren durch die Erosion von Lavagestein. Er galt als beliebtes Fotomotiv für Besucherinnen und Besucher des Nationalparks.

Behörden warnen vor Lebensgefahr

Wann genau der Felsbogen einstürzte, ist unklar. Möglicherweise geschah es während einer vorübergehenden Parkschliessung wegen des Tropensturms Nolo. Für die Parkverwaltung kam der Einsturz nicht überraschend.

Trotzdem zieht es weiterhin Neugierige an die Unglücksstelle. Auf Social Media kursieren Bilder von Menschen, die das abgesperrte Gebiet betreten. Der National Park Service warnt eindringlich davor: Die steilen Klippen seien instabil, ein Absturz in den rauen Pazifik könne tödlich enden.

(RSU)