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USA-Geschäft aus der Schweiz bricht massiv ein
Nun liegen die Hochsaisonzahlen vor, die aufzeigen, wie viele Schweizerinnen und Schweizer von Januar bis August dieses Jahres in die USA gereist sind. Es sind deutlich weniger als im Vorjahr – das seinerseits schon erheblich hinter dem Jahr 2024 zurücklag.
Von Januar bis August 2026 reisten 204'455 Schweizerinnen und Schweizer in die Vereinigten Staaten, wie aktuelle Daten der US International Trade Administration zeigen. Das sind 15,5 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2025 (243'237). Die ersten acht Monate des Jahres 2025 lagen ihrerseits bereits 8,2 Prozent hinter der Vorjahresperiode 2024 (265'079). Innerhalb von zwei Jahren haben die USA somit 22,9 Prozent der Schweizer Reisenden verloren.
Die starke Minus-Entwicklung ist kein Schweizer Phänomen: Bei deutschen Gästen ist der Einbruch mit 23,9 Prozent nahezu identisch. In den verbleibenden vier Monaten, die zur Zwischen- und Tiefsaison zählen, wird sich an diesen Werten kaum noch etwas Wesentliches verändern.
WM-Effekt blieb aus
Insgesamt lässt sich sagen: Die Fussball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfand, hat sich kaum positiv auf die Einreisezahlen ausgewirkt. Zwar verzeichnen die USA aus einigen Teilnehmerländern wie Argentinien, Kolumbien, Ecuador und Japan deutliche Plus-Zahlen, bei anderen sieht es jedoch ganz anders aus: Fans von der Elfenbeinküste (−66,0 %) und aus dem Senegal (−27,2 %) konnten aufgrund suspendierter B-1/B-2-Besuchervisa erst gar nicht einreisen.
Betrachtet man die weltweiten Einreisezahlen von Januar bis August 2026, beträgt das Minus 5,8 Prozent. Trotz des Rückgangs im Jahr 2026 (voraussichtlich auf 69 Millionen internationale Besucher) hält Brand USA an ihren langfristigen strategischen Zielen fest: Bis zum Jahr 2030 wird weiterhin eine Marke von 85 Millionen internationalen Besuchern angestrebt.