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Sturm legt Hawaii teilweise lahm
Hawaii hat am Wochenende Glück gehabt. Hurrikan Lala zog südlich an Big Island vorbei und erreichte die Insel nicht. Wäre der Sturm dort auf Land getroffen, wäre dies laut Berichten zum ersten Mal seit 155 Jahren geschehen.
Spurlos zog Lala dennoch nicht an Hawaii vorbei. Heftiger Regen und starke Winde fegten laut «Travel Weekly» über mehrere Inseln. Rund 88'000 Haushalte auf Big Island, Oahu und im Maui County waren zeitweise ohne Strom. Das schlechte Wetter erschwerte es den Einsatzkräften, Schäden zu beheben.
Auch Reisende mussten umplanen. Die Flughäfen von Kona und Hilo auf Big Island blieben am Samstag geschlossen, öffneten aber am Sonntag wieder. In Kona fiel am Samstag über die Hälfte der ankommenden Flüge aus.
Auch in Honolulu strichen die Airlines am Sonntag noch zahlreiche Verbindungen. Am Morgen waren 13 Prozent der ankommenden und 11 Prozent der abgehenden Flüge annulliert. Zuvor hatten die Behörden mehrere Häfen geschlossen.
Inzwischen hat sich Lala zu einem Tropensturm abgeschwächt. Ruhig ist die Lage damit noch nicht. Auf Big Island droht weiterer Starkregen. Vor Kauai warnen die Behörden zudem vor hohen Wellen und gefährlichen Strömungen.