Trips & Travellers
Warmduscher provoziert Feuerwehr-Grosseinsatz – Taxifahrer schlägt nach Görps zu
Britischer Tourist rammt Hotellobby und Polizeiauto
Ein 36-jähriger britischer Tourist hat in einem polnischen Skiresort für erhebliches Aufsehen gesorgt, nachdem er mit seinem Mazda rückwärts durch die Glastüren des Vier-Sterne-Hotels Gołębiewski gefahren war. Die Überwachungskameras hielten fest, wie der Wagen die Eingangskonstruktion aus den Angeln riss, bevor der Mann vom Tatort flüchtete. Die Polizei entdeckte das stark beschädigte Fahrzeug wenig später auf einem nahegelegenen Parkplatz. Bei dem Versuch, sich einer Kontrolle zu entziehen, rammte der Fahrer ein Streifenwagen und lieferte sich eine kurze Verfolgungsjagd, bevor er nach etwa 1,5 Kilometern gestellt und festgenommen wurde. Da ein Drogentest positiv verlief und im Fahrzeug zudem psychoaktive Substanzen gefunden wurden, wurde der Brite wegen Sachbeschädigung, Drogenbesitzes, des Fahrens unter Drogeneinfluss sowie des Nichtanhaltens bei einer Verkehrskontrolle angeklagt. (Gelesen bei «Reisevor9»)
Duschender Hotelgast löst Feuerwehr-Einsatz aus
Vergangene Woche wurde in einem Hotel im Stadtgebiet von Pfaffenhofen an der Ilm ein Feuerwehr-Einsatz ausgelöst. Der Grund: Ein 23-jähriger Mann aus dem oberfränkischen Rehau (Landkreis Hof) duschte in seinem Zimmer so lange und mit so heissem Wasser, dass durch den entstandenen Wasserdampf gegen 23.15 Uhr der Brandmelder ausgelöst wurde. Daraufhin sei die Kreisstadt-Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften ausgerückt. Beim Hotel angekommen, wurde dann die Ursache für den vermeintlichen Brand-Alarm schnell herausgefunden. Lediglich der Feuermelder musste wieder auf Bereitschaft gestellt werden. (Gelesen im «Pfaffenhofen Today»)
Rettung aus 300 Metern Höhe
In Longview im US-Bundesstaat Texas verfing sich ein Heissluftballon in Funkturm und hing mit zerfetzter Hülle in schwindelerregender Höhe. Ein Team aus spezialisierten Feuerwehrkräften musste ausrücke, um die beiden Ballonfahrer, eine Frau und einen Mann, in rund 300 Metern Höhe auf spektakuläre Weise zu retten. Die Rettungskräfte brauchten eine ganze Stunde, um den über 300 Meter hohen Funkturm zu besteigen. Drei der insgesamt 14 Rettungskräfte seien sogar an die Spitze geklettert, um die beiden Insassen des Ballons an einem Seil vom Korb zum Turm herüber zu schwingen. Der Abstieg dauerte zwei weitere Stunden. Die Verunfallten waren stabil, wurden aber dennoch in ein nahes Spital gebracht. (Gelesen bei «Watson»)
Taxifahrer schlägt nach Görps zu
Ein 51-jähriger Taxifahrer im spanischen Fuengirola wurde gewalttätig, nachdem ein Irischer Tourist während der Fahrt gegörpst hatte. Der 65-jährige Fahrgast wurde nach dem geräuschvollen Aufstossen aufgrund eines Alkoholgelages vom Fahrer aus dem Taxi geworfen und «zu Boden geschlagen», wo er sich den Kopf an einem Bordstein stiess. Der Irische Mann musste nach der Attacke mit schweren Kopf- und Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Zunächst wurde das Opfer in ein Gesundheitszentrum im nahe gelegenen Las Lagunas gebracht, aber aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus in Marbella verlegt. Der Taxifahrer wurde festgenommen. (Gelesen in «The Irish Sun»)
Flugzeugsitz sorgt für Spott und Rätselraten
Ein ungewöhnliches Foto aus einer Boeing 737-800 der Japan Airlines sorgt derzeit im Netz für Belustigung. Ein Passagier teilte auf Reddit das Bild eines Sitzes, in dessen Mitte ein massiver, keilförmiger Aufsatz montiert ist. Die Community reagierte prompt mit sarkastischen Kommentaren und taufte die Konstruktion kurzerhand «Backenspreizer 9000». Während einige User über «Sitzplätze für Extraschlanke» witzelten, zogen andere Vergleiche zu Sex-Spielzeugen oder defensiver Architektur gegen Obdachlose. Hinter dem bizarren Anblick steckt jedoch ein rein praktischer Grund: Der Keil ist ein speziell angefertigtes «Sitzblocker-Kissen». Laut einem Experten markieren Airlines damit Sitze, die dauerhaft defekt oder nicht benutzbar sind. Da das Entfernen des Sitzes in der ersten Economy-Reihe ein Sicherheitsrisiko bei Turbulenzen darstellen würde, bleibt das Gestell montiert. Der Keil stellt dabei sicher, dass sich garantiert niemand setzt. (Gelesen auf «20 Minuten»)