Trips & Travellers

In Antalya wurde einem Österreicher aufgrund seines zerknitterten Reisepasses die Einreise verweigert. Bilder: Kronen Zeitung / Fraport

Albtraum-Ferien wegen Knitter-PassEkel-Schock nach Morgenschwumm

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Komplette Notausgangs-Reihe beim Start nach hinten gekippt

Sitze in den Notausgangsreihen gelten bei Flugreisenden als besonders begehrt. Schliesslich bieten sie deutlich mehr Beinfreiheit als reguläre Plätze. Doch ausgerechnet diese Reihe wurde auf einem Flug der indonesischen Fluggesellschaft Batik Air zu einem unerwarteten Sicherheitsproblem. Während des Starts löste sich eine komplette Dreierreihe aus ihrer Verankerung und kippte nach hinten auf die dahinterliegenden Sitze. Ein Passagier sass in der betroffenen Reihe, blieb jedoch unverletzt und wurde umgehend umgesetzt. Die Airline leitete eine Untersuchung ein und vermutet technische Ursachen wie einen defekten Verriegelungsmechanismus. Batik Air, eine Tochter der Lion Air Group, geriet in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen sicherheitsrelevanter Vorfälle in die Schlagzeilen. (Gelesen im «Aerotelegraph»)

Rettungseinsatz wegen Sauna-Panne

Ein ungewöhnlicher Rettungseinsatz hat sich in Stockholm abgespielt: Fünf deutsche Touristen mussten von einer treibenden Eisscholle geborgen werden – samt Sauna-Zelt und selbstgebautem Motorantrieb. Offenbar wollten die Reisenden ihre eigene schwimmende Sauna konstruieren und hatten dafür ein Stück Eis freigesägt. Als jedoch die Wellen eines vorbeifahrenden Passagierschiffs die Scholle ins Wanken brachten, verloren sie die Kontrolle und strandeten nahe der Insel Värmdö. Die Crew der Fähre rettete zunächst vier Personen, während ein fünfter noch Ausrüstung wie Motorsäge, Paddleboard und Kamera einpackte. Staunende Passagiere beobachteten die Szene bei Minusgraden vor winterlicher Kulisse. Verletzt wurde niemand, die Gruppe konnte sicher in den Hafen von Stavsnäs gebracht werden. (Gelesen im «Guardian»)

Heuschrecken-Invasion auf den Kanaren

Ein unliebsamer Gruss aus Afrika sorgt auf den Kanaren für Aufsehen: Mit dem warmen Wüstenwind Calima sind Hunderte afrikanische Heuschrecken gelandet. Die meisten Sichtungen und der bisher grösste Schwarm wurden auf Lanzarote registriert. Das Phänomen wird durch die üppige Vegetation nach den reichlichen Regenfällen des Winters begünstigt, die den Heuschrecken ideale Bedingungen zur Vermehrung in ihren Herkunftsgebieten in Afrika bieten. Laut dem Leiter des Umweltamtes auf Lanzarote handelt es sich höchstwahrscheinlich um erschöpfte, vom Wind getragene Tiere. Die eigentliche Sorge der Behörden wäre eine Fortpflanzung auf den Kanaren. «Sollten wir Paarungen oder junge, flügellose Tiere entdecken, wäre das ein Problem», warnt der Experte. Die jungen Heuschrecken sind besonders gefährlich und könnten Schäden in der Landwirtschaft verursachen, etwa an den gerade austreibenden Weinreben. (Gelesen im «Kanaren News Magazin»)

Verpfuschte Ferien wegen zerknittertem Pass

Was für ein junges Paar aus Österreich als erste gemeinsame Reise begann, endete für einen 22-jährigen Mann bereits an der Passkontrolle im türkischen Antalya. Während seine Freundin problemlos einreisen durfte, wurde er von Beamten gestoppt, abgeführt und wegen eines beschädigten Reisepasses festgenommen. Nach eigenen Angaben war das Dokument zwar zerknittert, alle Daten jedoch klar lesbar – dennoch akzeptierten die Behörden den Pass nicht. Der Reisende verbrachte die Nacht in einer Zelle am Flughafen und wurde nach rund 14 Stunden wieder nach Österreich zurückgeschickt. Über einen türkischen Freund in Österreich konnte der Mann auch ein Flugticket für seine Partnerin organisieren. Nach den «Horrorferien» waren beide erleichtert, als die Maschine auf der Landebahn in Wien aufsetzte. (Gelesen in der «Kronen Zeitung»)

Strandgänger benutzt fremdes Handtuch

Ein morgendlicher Badestopp am Strand von Clovelly in Sydney endete für eine Australierin mit einer ziemlich unangenehmen Überraschung. Während sie im Meer schwamm, setzte sich ein fremder Mann zu ihren Sachen – und benutzte kurzerhand ihr Handtuch, um sich die Füsse abzutrocknen. Als sie aus dem Wasser zurückkehrte, erwischte sie ihn auf frischer Tat; der Mann entschuldigte sich lediglich knapp und erklärte, er habe das Handtuch «kurz ausgeliehen». Ein Video des Vorfalls verbreitete sich rasch auf Social Media und sorgte für empörte Reaktionen. Viele Nutzerinnen und Nutzer zeigten sich fassungslos über so viel Dreistigkeit am Strand. Die Besitzerin machte kurzen Prozess: Das Handtuch landete im Abfall. (Gelesen in der «Daily Mail»)

(RSU)