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Der Tokyo Skytree zählt zu den beliebtesten Aussichtspunkten der japanischen Hauptstadt. Bild: Adobe Stock

Ausflug auf Tokios Wahrzeichen endet dramatisch

Ein Besuch auf dem Tokyo Skytree wurde für 20 Gäste zur Geduldsprobe. Sie steckten stundenlang in einem Lift fest.

Der Blick vom Tokyo Skytree gehört zu den spektakulärsten Erlebnissen in Japans Hauptstadt. Doch für eine Gruppe von Besucherinnen und Besuchern wurde der Ausflug auf den 634 Meter hohen Fernsehturm zur unerwarteten Geduldsprobe.

20 Menschen, darunter auch zwei Kinder, blieben in einem Lift stecken, der sich plötzlich nicht mehr bewegte. Der Lift kam laut «Spiegel» in etwa 30 Metern Höhe zum Stillstand, wo die Eingeschlossenen mehr als fünf Stunden ausharren mussten. Verletzt wurde laut japanischen Medienberichten niemand.

Während Polizei und Rettungskräfte vor Ort nach einer Lösung suchten, hielten sie telefonisch Kontakt mit den Betroffenen. Die nächtliche Rettungsaktion entwickelte sich zu einem technisch anspruchsvollen Einsatz: Ein benachbarter Lift wurde auf dieselbe Höhe gebracht, anschliessend verband eine provisorische Metallbrücke die beiden Kabinen. Über diese konnten die Passagiere gegen 2 Uhr morgens sicher evakuiert werden.

Der Tokyo Skytree gilt seit seiner Eröffnung im Jahr 2012 als eines der modernsten Wahrzeichen Tokios und zählt zu den beliebtesten Attraktionen für internationale Gäste. Mit 634 Metern Höhe ist er nach dem Burj Khalifa in Dubai und dem Merdeka 118 in Kuala Lumpur das dritthöchste Bauwerk der Welt.

(TN)