Trips & Travellers

In einer Flugzeug-Bordküche zu arbeiten ist unpraktisch und mühsam – fällt das Licht aus, erst recht. Bild: adig

Flugzeug-Crew arbeitet im Dunkeln – Nach Self-Check-in völlig ausgetickt

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Links-Rechts-Verkehr verwechselt und verunfallt

Eine Australierin fuhr am Dienstag mit einem gemieteten Töff auf dem Julierpass von Bivio in Richtung Silvaplana. Kurz vor der Passhöhe fuhr sie auf einen Parkplatz. Als sie wieder auf die Passstrasse gelangte, fuhr sie – den Linksverkehr aus Australien gewohnt – auf der Gegenfahrspur. Nach einer Fahrt von gut 30 Metern kam es in der Rechtskurve vor der Passhöhe zur Kollision mit einem Auto aus der Gegenrichtung.  Die Motorradfahrerin stürzte und wurde mittelschwer verletzt von der Rega ins Spital von Samedan geflogen. (Gelesen auf «msn.com»)

Flugbegleiter bereiten Mahlzeiten im Dunkeln zu

Auf einem Langstreckenflug von London nach Los Angeles mussten Flugbegleiter von American Airlines ihre Arbeit Anfang der Woche unter ungewöhnlichen Bedingungen verrichten: Wegen defekter Bordküchenbeleuchtung bereiteten sie Mahlzeiten und Getränke nahezu im Dunkeln zu. Die Kabinencrew improvisierte mit Taschenlampen, um den Service während des Fluges über den Atlantik aufrechtzuerhalten. Nach bisherigen Informationen bestand keine Sicherheitsgefahr für Passagiere. (Gelesen auf liveandletsfly.com)

Tourist scheitert am Flughafen-Automaten und dreht durch

In Hongkong wurde ein britischer Tourist festgenommen, nachdem er beim Self-Check-in randaliert hatte. In den sozialen Medien zirkulieren Videos, die den 35-jährigen Briten bei der Tat zeigen: Er stösst die Automaten um, schlägt mit einem Metallpfosten auf sie ein. Andere Reisende und Angestellte des Flughafens stehen zuerst nur fassungslos und schockiert daneben. Flughafen-Mitarbeitende schritten ein und forderten den Mann auf, sich zu beruhigen, und riefen die Polizei. Diese kam wenig später und nahm den Touristen fest. Die Bilanz seiner Randale: zehn beschädigte Automaten, Schäden an Absperrungen sowie Schaltern und eine zerstörte Glasscheibe. Zeugen berichten, der Mann habe zuvor versucht, ein Ticket zu kaufen. (Gelesen auf «Nau.ch»)

Beleidigungen an Bord eskalieren in Massenschlägerei

Zwischen zwei Passagieren an Bord eines Jet2-Fluges von Antalya nach Manchester kam es vor einigen Tagen zu einer Prügelei. Aufgrund der Heftigkeit des Vorfalls musste die Maschine in Belgien notlanden. Etliche andere Passagiere wurden in die Schlägerei verwickelt. Jet2 gab bekannt, dass die beiden Passagiere aufgrund ihres Fehlverhaltens dauerhaft von Flügen mit der Airline ausgeschlossen wurden. Ein Fluggast schilderte den Vorfall und sagte, dass der mutmasslich betrunkene Passagier rassistische Bemerkungen gegenüber seinem Vordersitz gemacht. Dieser habe ihn zunächst ignoriert, doch der Passagier habe die Beleidigungen immer weiter verschärft. Nach einer Weile eskalierte die Situation zu heftiger Gewalt. (Gelesen bei «focus.de»)

14 Stunden Flugzeit und zurück zum Ausgangspunkt

Ein Flug der All Nippon Airways (ANA) von Tokio nach Frankfurt endete für 151 Passagiere am vergangenen Dienstag genau dort, wo er begonnen hatte. Trotz einer Flugstrecke von rund 10'000 Kilometern setzten die Reisenden nach 14 Stunden in der Luft wieder in der japanischen Hauptstadt auf. Nach etwa sechs Stunden Flugzeit über der Arktis nahe Alaska meldeten die Cockpit-Instrumente des Boeing 787-9 Dreamliners einen zu niedrigen Öldruck. Obwohl kein akuter Notfall vorlag, entschied sich der Kapitän gegen eine Landung in Nordamerika und für die vollständige Umkehr nach Tokio, weil am Heimatflughafen Haneda die technische Infrastruktur für Wartungen und Ersatzmaschinen besser gewährleistet ist als an entlegenen Ausweichflughäfen in Alaska oder Kanada. (Gelesen auf «Businessinsider.com»)

(GWA)