Trips & Travellers

Versorgungsengpässe bei Treibstoff und Elektrizität haben in Kuba schwerwiegende Folgen für den Alltag. Bild: Adobe Stock

EDA verschärft Reisehinweise für Kuba

Kuba steckt im Krisenmodus: Stromausfälle, Treibstoffmangel und leere Regale prägen den Alltag. Jetzt schlägt auch das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) Alarm. Es hat seine Reisehinweise für Kuba angepasst.

Ausbleibende Öllieferungen aus Venezuela – verschärft durch US-Massnahmen – haben Kuba in eine akute Energiekrise gestürzt. Die Folge: Das Land ist im Notfall-Modus. Unter anderem fehlt an den Flughäfen Kerosin, Airlines können vorübergehend nicht mehr vor Ort tanken.

Nun hat das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) reagiert und die Reisehinweise für Kuba verschärft. «Aufgrund des Treibstoffembargos sowie der anhaltenden Wirtschaftskrise bestehen Versorgungsengpässe von Treibstoff und Elektrizität, welche schwerwiegende Folgen auf den Alltag haben», heisst es im Kapitel «Aktuelles».

Stromausfälle von mehreren Stunden oder Tagen kämen regelmässig vor. Davon seien auch Hotelanlagen betroffen. «Weiterhin bestehen Lieferengpässe von Lebensmitteln, Gütern des täglichen Bedarfs wie auch Medikamenten und medizinischem Material. Die Notfallversorgung ist nicht gewährleistet. Die Telefon- und Internetverbindungen können unterbrochen sein, besonders die Internetverbindung kann über längere Zeit nicht verfügbar sein», so das EDA weiter.

Seit knapp einem Jahr gibt es keine direkten Flüge mehr ab der Schweiz nach Kuba. Der vorläufig letzte Flug der Edelweiss fand am 27. Februar 2025 statt. Der Schweizer Ferienflieger begründete seinen Rückzug mit der rückläufigen Nachfrage und den schwierigen Rahmenbedingungen am Flughafen José Martí in Havanna.

(TN)