Trips & Travellers

Ein Mann sorgt am Flughafen Valencia für einen Grosseinsatz, nachdem er kurz vor dem Abflug auf den Rumpf eines Passagierflugzeugs geklettert war. Bild: Screenshot X / Controladores Aéreos

Passagier randaliert auf FlugzeugTouristen verköstigen sich an Trauerfeier

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Grosseinsatz nach Kletteraktion am Flughafen

Am Flughafen von Valencia ist es zu einem spektakulären Zwischenfall gekommen. Ein 24-jähriger Mann kletterte kurz vor dem Abflug auf das Dach eines Airbus A320 und sorgte damit für einen Grosseinsatz der Sicherheitskräfte. Rund zehn Minuten lief er nervös auf dem Flugzeug umher, während zunächst unklar war, ob von seinem abgestellten Rucksack eine Gefahr ausgehen könnte. Die Vueling-Maschine sollte nach Amsterdam starten. Doch der Vorfall führte zu einer Verspätung von rund zweieinhalb Stunden. Einsatzkräfte der Guardia Civil konnten den Mann schliesslich dazu bewegen, vom Flugzeug zu steigen. Anschliessend wurde er festgenommen und wegen seines offenbar psychisch instabilen Zustands mit Verdacht auf eine Psychose in ein Spital gebracht. (Gelesen im «Mallorca Magazin»)

Sex im Tuk-Tuk endet mit Ausschaffung

Ein französisches Paar muss Thailand verlassen, nachdem es auf der Ferieninsel Phuket beim Sex in einem fahrenden Tuk-Tuk erwischt wurde. Ein Autofahrer filmte die Szene auf einer Strasse nahe Patong und stellte das Video ins Netz, wo es sich rasch verbreitete und heftige Kritik auslöste. Die Polizei konnte die beiden später in einem Hotel ausfindig machen und festnehmen. Ihnen wurde vorgeworfen, in der Öffentlichkeit eine obszöne Handlung begangen zu haben – ein Verstoss, der in Thailand mit einer Geldstrafe von bis zu 5000 Baht (rund 120 Franken) geahndet wird. Nach der Festnahme annullierten die Behörden zudem die Visa des Paares und setzten es auf die Einreisesperrliste. Die beiden werden nach Zahlung der Busse ausgewiesen. (Gelesen im «The Thaiger»)

Schneeleopard attackiert Selfie-Jägerin

In einem Skigebiet in der Stadt Koktokay im Norden Chinas griff ein Schneeleopard eine Touristin an, nachdem sie sich dem Tier für ein Selfie genähert hatte. Obwohl die Behörden wiederholt vor Kontakt warnen, ging die Frau auf wenige Meter an das Tier heran. Kurz nach dem Selfie griff der Schneeleopard sie an. Auf Aufnahmen in den sozialen Medien ist zu sehen, wie die Frau gerettet wird und ihre Hände vor das blutige Gesicht hält. Ihr Helm schützte sie offenbar vor schwereren Verletzungen. Die Touristin wurde in ein Spital gebracht. Ihr Zustand sei stabil, teilten die örtlichen Behörden mit. Der Schneeleopard blieb unverletzt und lief nach der Attacke zurück in den Wald. (Gelesen in der «Berliner Morgenpost»)

Schweizer Paar übernachtet in Geisterhotel

Zwei Touristen aus der Schweiz haben im Schwarzwald eine unheimliche Hotelnacht erlebt. Das Paar hatte über eine Online-Plattform ein Zimmer im Hotel Tannengrund im Baiersbronner Ortsteil Mitteltal gebucht. Doch bei der Ankunft fanden sie das Gebäude verlassen vor: keine besetzte Rezeption, keine sichtbaren Mitarbeitenden, nur Geräusche im Haus. Aus Sorge erstattete der Mann Anzeige wegen mutmasslichen Betrugs. Die Polizei bestätigte den Einsatz. Laut Staatsanwaltschaft ergaben die Ermittlungen aber keinen Hinweis auf ein Betrugsdelikt. Offenbar war kein 24-Stunden-Check-in vereinbart worden. Vielmehr sei das Paar schlicht zur falschen Zeit erschienen. Die Reisenden meldeten den Fall zudem den Behörden, da sie von verschmutzten Räumen und unangenehmem Geruch berichteten. Bei einer Kontrolle stellte die Gemeinde jedoch fest, dass derzeit gar kein Beherbergungsbetrieb stattfindet – entsprechend bestehe kein unmittelbarer Handlungsbedarf. (Gelesen im «Schwarzwälder Boten»)

Touristen lassen es sich an Trauerfeier gut gehen

Kurioses Missverständnis im Süden Thailands: Mehrere Touristen hielten eine traditionelle Trauerfeier für ein Restaurant – und nahmen versehentlich daran teil. Zunächst betraten zwei deutsche Reisende das Gelände einer Totenwache, setzten sich an einen Tisch und warteten auf eine Speisekarte. Offenbar waren sie dem Duft von Essen gefolgt und gingen davon aus, sich in einem Lokal zu befinden. Die Familie des Verstorbenen reagierte bemerkenswert gelassen, erklärte die Situation und bewirtete die überraschten Gäste dennoch mit Snacks und Getränken. Nur zwei Tage später wiederholte sich der Vorfall: Drei niederländische Touristen fragten sogar nach Cocktails, bevor auch ihnen die Bedeutung der Veranstaltung erklärt wurde. In Thailand dauern buddhistische Trauerfeiern oft mehrere Tage, wobei Speisen für Gäste üblich sind. (Gelesen bei «20 Minuten»)

(RSU)