Trips & Travellers
Elefant zerlegt Safari-Minivan – KI erfindet Touristen-Attraktion
Pöbel-Passagierin breitet Füsse auf Vordersitz aus
Ein Video von einem Flug mit Qatar Airways sorgt derzeit für Kopfschütteln. Auf der Strecke von Doha nach Moskau nutzte eine Passagierin den Sitz der Frau vor ihr kurzerhand als Fussablage. Auslöser soll gewesen sein, dass die Passagiere vorne dran ihren Sitz zurückgestellt hatten. Andere Mitreisende vermuten hingegen Frust über ein verweigertes Upgrade. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie die Betroffene sich nach vorne beugen muss, um überhaupt arbeiten zu können, während die Frau hinter ihr mit den Füssen gegen die Rückenlehne drückt. Weder Bitten von Passagieren noch Interventionen des Kabinenpersonals zeigten zunächst Wirkung. Erst nach wiederholtem Einschreiten einer Flugbegleiterin nahm die Passagierin ihre Füsse schliesslich herunter. (Gelesen in der «New York Post»)
KI erfindet Sehenswürdigkeit – Tasmanien staunt
Ein ungewöhnlicher Tourismus-Boom hat jüngst den australischen Bundesstaat Tasmanien beschäftigt – ausgelöst durch eine Attraktion, die es gar nicht gibt. Zahlreiche Reisende machten sich auf die Suche nach den angeblichen Weldborough Hot Springs, nachdem diese auf einem Blog der Website Tasmania Tours als idyllische Thermalquelle angepriesen worden waren. Hotelbesitzerin Kristy Probert aus der abgelegenen Region Weldborough berichtet von täglichen Anrufen und Gästen, die nach den heissen Quellen fragten – sehr zur eigenen Verwunderung. Tatsächlich existiert in der Gegend lediglich ein eiskalter Fluss, der höchstens bei Goldsuchern beliebt ist. Verursacht wurde der Irrtum durch einen fehlerhaften Blogbeitrag, der mithilfe von Künstlicher Intelligenz und externem Content erstellt worden war. Die KI erfand kurzerhand eine nicht existente Sehenswürdigkeit samt Bildmaterial und Beschreibung. Der Betreiber der Plattform räumt den Fehler ein und spricht von erheblichen Reputationsschäden. (Gelesen bei «CNN»)
Wegen beschädigtem Pass nicht nach London
Ein scheinbar harmloser Einfall hatte für einen 22-Jährigen am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden gravierende Folgen: Seine Reise nach London endete bereits bei der Passkontrolle. Beamten der Bundespolizei fiel auf, dass im Reisepass des jungen Mannes die letzten beiden Seiten fehlten. Wie sich herausstellte, hatte er diese zuvor als Notizzettel benutzt und anschliessend herausgerissen. Damit galt der Pass als beschädigt und rechtlich als ungültig. Die Ausreise wurde verweigert, der Reisepass sichergestellt. Zudem leitete die Polizei ein Verfahren wegen Sachbeschädigung ein. (Gelesen bei «Travelbook»)
Horror-Safari in Sri Lanka
Ein Safari-Ausflug in Sri Lanka ist für eine russische Familie nur knapp ohne Verletzte zu Ende gegangen. Ein rund drei Tonnen schwerer Elefant griff einen Minivan mit Touristen an, schaukelte das Fahrzeug auf zwei Räder – und riss schliesslich mit seinem Rüssel die Tür heraus. Zuvor soll ein Mitreisender dem Elefanten Futter angeboten haben, was die Situation eskalieren liess. Zwei Familienmitglieder sprangen panisch aus dem Wagen und flüchteten barfuss auf die Strasse. Erst als ein weiteres Fahrzeug hupend näherkam und ein Warnschuss zu hören war, zog sich der Elefant zurück. Trotz des erheblichen Schadens konnte der Van später ohne Tür weiterfahren. «Wir haben fast unser Leben verloren», sagte eine der Passagierinnen – verletzt wurde am Ende niemand. (Gelesen in «The Sun»)
Wasserpanne stoppt American-Airlines-Flug
Auf einem American-Airlines-Flug von Hartford nach Charlotte kam noch vor dem Start zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall: An Bord hörten Passagiere plötzlich rauschendes Wasser, kurz darauf platzte ein Rohr, und Wasser breitete sich vom hinteren Teil der Kabine über den Boden aus. Videoaufnahmen zeigen stehendes Wasser im Mittelgang über mehrere Sitzreihen hinweg, während Crewmitglieder versuchten, das Leck mit Papiertüchern und Servietten einzudämmen. In der Folge wurden sämtliche American-Airlines-Flüge auf der Strecke Hartford–Charlotte für diesen Abend gestrichen. Die betroffenen Passagiere mussten sich selbst um Unterkünfte kümmern, da die Airline den Vorfall als wetterbedingt einstufte. Fachleute gehen davon aus, dass eine Trinkwasserleitung an Bord bei extremer Kälte eingefroren und später unter Druck geplatzt sein könnte. Solche Schäden gelten technisch als mögliche Folge von Wetterereignissen. (Gelesen bei «View from the Wing»)