Trips & Travellers
Touristen-Boom weltweit: Diese 10 Länder legen am stärksten zu
Der globale Tourismus hat 2025 einen neuen Meilenstein erreicht. Laut dem aktuellen World Tourism Barometer von UN Tourism, der wichtigsten internationalen Tourismusorganisation, wurden weltweit rund 1,52 Milliarden internationale Ankünfte gezählt – rund vier Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahlen basieren auf offiziellen Angaben der nationalen Tourismusbehörden.
Besonders auffällig ist, wie stark einzelne Länder von der Reiselust profitiert haben. Während klassische Destinationen solide zulegten, verzeichneten andere Wachstumssprünge – oft abseits der etablierten Massenströme.
Brasilien schwingt obenaus
Angeführt wird das Ranking von Brasilien, das mit einem Plus von 37 Prozent den stärksten Zuwachs weltweit meldete. Ebenfalls rasant unterwegs war Bhutan (plus 30 Prozent), das mit nachhaltigen Konzepten und streng reguliertem Tourismus punktet. Island (plus 29 Prozent) profitiert weiterhin vom Natur-Boom, während Guyana (plus 24 Prozent) und Ägypten (plus 20 Prozent) ebenfalls ein bemerkenswertes Wachstum hinlegten.
Auch Afrika gehört zu den Gewinnern des vergangenen Reisejahres. Südafrika (plus 19 Prozent), Marokko (plus 14 Prozent) und die Seychellen (plus 13 Prozent) verzeichneten zweistellige Wachstumsraten. In Asien meldeten Japan (plus 17 Prozent) und Sri Lanka (plus 17 Prozent) besonders starke Zuwächse, getragen von verbesserter Erreichbarkeit und wachsender Nachfrage aus Fernmärkten.
Diese Entwicklung zeigt: Reisende suchen vermehrt neue Erlebnisse, Natur und Authentizität – und sind bereit, dafür auch weniger bekannte Destinationen zu entdecken. Gleichzeitig profitieren Länder, die gezielt in Infrastruktur, Visaerleichterungen und nachhaltige Angebote investiert haben. Mit einem erwarteten weiteren Wachstum von drei bis vier Prozent im Jahr 2026 dürfte sich dieser Trend fortsetzen.
Die zehn Länder mit dem grössten Wachstum bei den Gästeankünften:
1. Brasilien, +37 Prozent.
2. Bhutan, +30 Prozent.
3. Island, +29 Prozent.
4. Guyana, +24 Prozent.
5. Ägypten, +20 Prozent.
6. Südafrika, +19 Prozent.
7. Japan und Sri Lanka, +17 Prozent.
9. Südkorea, +15 Prozent.
10. Marokko, +14 Prozent.