Trips & Travellers
Chips-Klau legt Flug lahm – Staub-Schock im Hotel
Hotel-Horror in Österreich
Was als entspannte Winterreise geplant war, wurde für einen Wiener Top-Wissenschaftler kurz nach Weihnachten in Bad Gastein zur grossen Enttäuschung. Für rund 2000 Euro (umgerechnet 1860 Franken) erhielt er ein angebliches Doppelzimmer, das sich als winziger Raum mit Stockbetten entpuppte, in dem man sich kaum bewegen konnte. Zusätzlich war der Fernseher wegen eines zu kurzen Kabels nicht nutzbar. Hinzu kamen massive hygienische Mängel mit Staub, Schmutz und Spinnweben. «So etwas habe ich noch nie erlebt», sagte der Gast. Auf seine Beschwerde reagierte das Hotelmanagement zunächst reserviert und verwies darauf, dass das Zimmer dem Inserat entspreche, ein Wechsel sei nicht vorgesehen. Erst nach einer Medienanfrage kam Bewegung in den Fall: Der Betreiber prüfte die Situation, stellte ein deutlich besseres Zimmer zur Verfügung und übernahm schliesslich die Kosten des Aufenthalts. Begleitet wurde dies von einer Entschuldigung für die ungenügende Sauberkeit und den technischen Defekt. (Gelesen in der «Kronen Zeitung»)
Hundewelpe sorgt an Flughafen für Aufregung
Ein mutmasslich entlaufener Hundewelpe hat sich auf das Gelände des Flughafens von Mallorca verirrt und dort für grössere Aufregung gesorgt. Das «Mallorca Magazin» zitierte einen Leser, dessen Flug wegen des Vorfalls zunächst nicht wie vorgesehen landen konnte und über der Landebahn kreisen musste. Drei weitere Maschinen hätten ebenfalls nur mit Verzögerung landen können. Nach rund 20 Minuten sei die Landebahn wieder freigegeben worden, So etwas habe am Flughafen Son Sant Joan in Palma «wohl kaum jemand je erlebt». Eine Flughafensprecherin bestätigte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur den Zwischenfall, zeigte sich aber gelassener: «Die Situation war jederzeit unter Kontrolle», versicherte sie. «Wir haben präventiv gehandelt und uns an ein Notfallprotokoll gehalten. Der Flugbetrieb am Flughafen sei jedoch normal verlaufen. Es habe keine Flugstreichungen gegeben. Was aus dem Hundewelpen geworden ist, blieb zunächst unklar. (Gelesen im «Mallorca Magazin»)
Robotaxis verursachen Verkehrschaos
Ein stundenlanger Stromausfall hat Teile von San Francisco lahmgelegt – und dabei auch die Grenzen autonomer Mobilität offengelegt. Zahlreiche selbstfahrende Taxis von Waymo blieben mitten auf der Strasse stehen und blockierten Kreuzungen, vielfach mit eingeschaltetem Warnblinker an ausgefallenen Ampeln. Videos auf Social Media zeigten ratlose Robotaxis, die sich offenbar nicht mehr zurechtfanden, worauf Waymo den Betrieb vorübergehend einstellte. Laut dem Unternehmen sind die Fahrzeuge grundsätzlich in der Lage, ohne funktionierende Signalanlagen zu fahren, doch das Ausmass des Stromausfalls habe zu ungewöhnlich langen Stopps geführt. Möglicherweise hätten die Wagen in der komplexen Situation nur eingeschränkten Zugriff auf ihre hochpräzisen Kartendaten gehabt. (Gelesen im «Standard»)
Polizei-Einsatz wegen Snack-Diebstahl an Bord
Ein Ryanair-Flug von Gran Canaria nach Edinburgh endete in ungewohntem Chaos, nachdem während des Flugs offenbar Waren aus dem Bord-Trolley verschwunden waren. Nach der Landung betrat die Polizei das Flugzeug, während der Pilot die Passagiere aufforderte, die Gegenstände freiwillig zurückzugeben – andernfalls würden alle einzeln durchsucht. In einem online verbreiteten Video ist zu hören, wie der Pilot ankündigt, dass eine schnelle Rückgabe zu einem zügigeren Ausstiegsprozedere führen würde. Laut britischen Medien handelte es sich bei der mutmasslichen Beute um Chips, Softdrinks und Schokolade. Polizisten durchsuchten daraufhin Taschen und Koffer der Reisenden, die gestohlenen Artikel blieben jedoch verschwunden. Die Polizei bestätigte den Vorfall und erklärte, dass die Gegenstände trotz Ermittlungen nicht gefunden worden seien. (Gelesen in der «The Scottish Sun»)
Gamer hinterlässt Albtraum-Zimmer
Was Hotelangestellte in einem E-Sports-Hotel im chinesischen Changchun vorfanden, schockiert. Ein Gast hatte sich fast zwei Jahre lang in seinem Zimmer verschanzt und hinterliess beim Auschecken meterhohe Müllberge aus Essensresten, leeren Flaschen und Verpackungen. In viralen Videos sind Gaming-Stühle zu sehen, die unter Abfall verschwinden, sowie ein Badezimmer, in dem sich Toilettenpapier und Schmutz bis über die Toilette türmen. Der Mann nutzte die High-End-Gaming-Ausstattung offenbar rund um die Uhr und verliess sein Zimmer kaum, viele Mitarbeitende hatten ihn nie persönlich gesehen. Drei Tage benötigten professionelle Reinigungskräfte, um das Zimmer zu säubern und zu desinfizieren. Trotz des Zustands zahlte der Gast seine Rechnungen grösstenteils pünktlich, lediglich rund 280 Franken stehen noch aus. Das Hotel verzichtet auf eine Anzeige, muss das Zimmer jedoch komplett renovieren, bevor es wieder vermietet werden kann. (Gelesen bei «NDTV»)