Trips & Travellers
Handgepäck-Drama am Ryanair-Gate – Schweizer bewaffnet auf Kreuzfahrt
Hotel-Kellner massregelt Sohn – Vater rastet aus
In einem Hotel im Ferienort Cala Bona im Osten Mallorcas hat ein Tourist einen Kellner tätlich angegriffen, nachdem dieser den Sohn des Gastes lautstark beschuldigt hatte, ein Plüschtier aus einem Automaten gestohlen zu haben. Die Eltern jedoch widersprachen der Darstellung und erklärten, das Plüschtier gehöre ihrem Sohn bereits. Zudem forderten sie den Angestellten auf, sich umgehend zu entschuldigen – was dieser verweigerte. Daraufhin eskalierte die Situation: Der italienische Tourist schlug dem 20-jährigen Kellner mit der Faust ins Gesicht. Das Opfer erlitt Verletzungen am Kiefer und Hals und musste in ein Gesundheitszentrum gebracht werden. Der Angreifer wurde von der Guardia Civil vor Ort festgenommen. (Gelesen in der «Mallorca Zeitung»)
Kniend und heulend am Ryanair-Gate
Am Flughafen Sofia kam es zu einem dramatischen Vorfall, als einer Passagierin der Einstieg in einen Ryanair-Flug nach Wien verweigert wurde – wegen angeblich zu grossen Handgepäcks. Die Frau weigerte sich, eine Zusatzgebühr zu zahlen, und demonstrierte unter Tränen, dass ihre Tasche in die Gepäckvorrichtung passte. Trotzdem blieb sie am Gate zurück, schlug kniend und weinend gegen eine Tür und flehte Mitarbeitende an. Einem weiteren Passagier wurde ebenfalls der Zutritt zum Gate verweigert – trotz gültigem Ticket und richtiger Grösse des Handgepäcks. Das Bodenpersonal befürchtete jedoch, dass sich die Frau hineinzwängt, wenn man die Tür zum Gate öffnen würde, um den Mann hereinzulassen. Ein virales Video löste politische Reaktionen aus – Bulgariens Verkehrsminister forderte Konsequenzen. Ryanair verweist auf geltende Gepäckregeln, Goldair Handling betont professionelles Verhalten der Crew. (Gelesen in «The Sun»)
Anwohner manipulieren Google Maps, um Touristen fernzuhalten
Im niederländischen Badeort Zandvoort haben genervte Anwohner Touristen mit einem digitalen Trick ausgebremst: Über Google Maps meldeten sie zahlreiche Strassensperrungen – die es in Wahrheit gar nicht gab. Der Grund: Sie wollten den massiven Besucherandrang an heissen Sommertagen reduzieren. Besonders betroffen war das Wohnviertel Parkbuurt, wo sonst viele Ausflügler ihre Fahrzeuge abstellen. Dank der manipulierten Kartendaten wurde das Gebiet von Navigationssystemen gemieden – mit sichtbarem Erfolg: Die Strassen blieben ruhig, Touristen irrten orientierungslos umher oder kehrten frustriert um. Die Aktion nutzte gezielt eine Schwäche von Google Maps: Wenn genügend Nutzer eine Strasse als unpassierbar melden, wird diese Information übernommen. Der digitale Widerstand gegen den Massentourismus hat jedoch nicht nur Befürworter. Ferienhausbesitzer klagen über Stornierungen. (Gelesen in «nhnieuws.nl»)
18-Jähriger Schweizer bewaffnet aufs Kreuzfahrtschiff
Ein Schweizer Kreuzfahrtpassagier ist im italienischen Triest wegen illegalen Waffenbesitzes von der Grenzpolizei angezeigt worden. Bei der Kontrolle seines Gepäcks entdeckten die Beamten drei Messer mit rund 10 Zentimeter langen Klingen sowie einen Schlagring. Der 18-Jährige gab an, die Gegenstände kürzlich als Sammlerstücke erworben zu haben. Da das Mitführen solcher Waffen in Italien verboten ist – insbesondere auf Kreuzfahrtschiffen –, wurden sie beschlagnahmt. Der Teenager durfte seine Reise dennoch fortsetzen und ging ohne Waffen an Bord. Das Schiff legte regulär mit Kurs auf Griechenland ab. Die Grenzschutzeinheit hat Ermittlungen eingeleitet. Bei Verstößen drohen in Italien bis zu sechs Monate Haft. (Gelesen im «Blick»)
Passagier flieht nach Ausraster über Notrutsche
Ein 56-jähriger Österreicher hat am Mittwoch kurz nach Ankunft am Flughafen Wien begonnen, das Kabinenpersonal des Austrian-Airlines-Flugs lautstark anzuschreien. Dabei ist es zu Handgreiflichkeiten gekommen – eine Flugbegleiterin wurde leicht verletzt. Trotzdem gelang es dem Mann, sich an der Crew vorbeizudrängen und die vordere Tür des Flugzeugs zu öffnen. Die Maschine befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Parkposition. Durch das Öffnen der Tür wurde automatisch die Notrutsche ausgelöst, über die der Passagier das Flugzeug verliess. Die Polizei nahm den Mann unmittelbar nach dem Vorfall am Rollfeld fest. Er wurde aufgrund psychischer Auffälligkeiten in eine Landesklinik eingewiesen. (Gelesen bei «Reisevor9»)