Trips & Travellers

An Bord eines Flugzeugs von Jet Blue kam es zu einem verstörenden Vorfall mit intimen Szenen in der Kabine. Bild: Jet Blue

Ekel-Schock am GepäckbandSex-Eklat im Flugzeug

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Koffer mit brauner Brühe überzogen

Nach einem pünktlichen Flug von London nach New York erwartete die Passagiere von Virgin-Atlantic-Flug VS9 eine böse Überraschung: Am Gepäckband in Terminal 4 des JFK-Flughafens stank es bestialisch – und mehrere Koffer waren mit einer braunen Flüssigkeit bedeckt. Einige Reisende vermuteten gar menschliche Exkremente, was laut Flughafenbetreiber jedoch nicht zutrifft. Die Substanz stamme aus einem defekten Küchenabflussrohr, durch das Speiseölreste ins System gelangt seien. Die betroffenen Fluggäste reagierten empört, teilweise musste die Polizei einschreiten. Das Bodenpersonal verteilte Plastiksäcke zum Umpacken, als Entschädigung wurden Reisegutscheine angeboten. Virgin Atlantic betont, der Schaden sei erst nach der Landung entstanden – man arbeite an der Klärung. (Gelsen im «Aerotelegraph»)

American Airlines lässt Crews am Boden schlafen

Nach massiven Flugausfällen wegen Unwettern am vergangenen Wochenende fanden sich zahlreiche Flight Attendants von American Airlines in einer ungemütlichen Lage wieder: ohne Hotel, ohne Information – und teils schlafend auf dem Boden von Flughafen-Terminals. Der Grund: Die Airline vergass, rechtzeitig Unterkünfte zu buchen. Besonders betroffen waren laut Berichten Crews in New York und Newark, doch das Chaos breitete sich schnell auf mehrere US-Flughäfen aus. Die Gewerkschaft APFA kritisierte das Management scharf und sprach von einem «ernsten Versagen der Fürsorgepflicht». Versuche, telefonisch Hilfe zu erreichen, endeten oft in endlosen Warteschleifen. Dabei hatte American erst kürzlich ein neues Betreuungsmodell für das Kabinenpersonal vorgestellt. (Gelesen bei «PYOK»)

Deutscher Tourist zeltet auf der Strasse

Ein deutscher Tourist sorgte in der norditalienischen Gemeinde Sabbio Chiese für Verwunderung, als er nach einem Reifenplatzer kurzerhand sein Zelt direkt neben dem Pannenfahrzeug aufschlug. Weil der Pannendienst erst am nächsten Morgen kommen konnte und er kein Ersatzrad dabei hatte, machte der Mann aus der Not ein Nachtlager – mitten in einer Pannenbucht an einer Umfahrungsstrasse. Die skurrile Szene wurde von Passanten dokumentiert und landete in lokalen Medien. Als die Polizei am frühen Morgen eintraf, war der Tourist gerade beim Zusammenpacken. Kurz darauf traf auch der Pannendienst ein – die Weiterreise verlief problemlos. Ob eine Busse verhängt wurde, ist nicht bekannt. (Gelesen bei «Watson»)

10'000 Dollar Trinkgeld – Michael Jordans legendärer Abend

Eine Geste, die für offene Münder sorgte: Basketball-Ikone Michael Jordan hinterliess bei einem Dinner im Edelrestaurant Papaioannou in Vouliagmeni bei Athen ein Trinkgeld von 10'000 Dollar – persönlich überreicht an das Servicepersonal. Anlass war das 40-jährige Jubiläum seiner Sport- und Lifestyle-Marke «Jordan Brand», das er gemeinsam mit NBA-Stars wie Luka Doncic und Carmelo Anthony feierte. Serviert wurden gegrillter Hummer, Wolfsbarschsashimi und der Fang des Tages – mit Blick auf die Ägäis. Jordan, zuvor mit seiner Superyacht auf Spetses unterwegs, zeigte sich begeistert von Küche und Service und hielt eine Dankesrede. Darin lobte er Griechenland als «Geburtsstätte des modernen Sports» und sprach über das Erbe seiner Marke. Für das Personal war es ein unvergesslicher Abend – nicht nur kulinarisch. In griechischen Medien wird Jordans Grosszügigkeit als legendär gefeiert. (Gelesen bei «Focus»)

Verhaftung nach Sex-Eklat im Flugzeug

Auf einem Jet-Blue-Flug von New York nach Florida kam es zu einem verstörenden Vorfall: Ein Paar aus Connecticut wurde verhaftet, nachdem zwei Kinder unfreiwillig Zeugen von Oralsex an Bord wurden. Laut Gerichtsakten bewegte sich Trista Reilly mit dem Kopf im Schoss von Christopher Drew Arnold in eindeutigem Rhythmus – mitten in der Kabine. Eine schockierte Mutter meldete den Vorfall dem Bordpersonal, die Kinder bestätigten das Gesehene später gegenüber der Polizei. Nach der Landung am Flughafen Sarasota Bradenton wurde das Paar festgenommen. Der Vorwurf: obszöne Handlung in Gegenwart von Minderjährigen. Später wurden die beiden wieder auf freien Fuss gesetzt. Ob die Airline Konsequenzen zieht, ist bislang unklar. (Gelesen in der «New York Post»)

(RSU)