Trips & Travellers
Reisebüro-Bock verhindert Lebenstraum – Notlandung wegen SMS
Fünf Jets versinken im Löschschaum
Am Flughafen Detroit hat ein Gewitter für mächtig Wirbel ausgelöst: Ein Blitzschlag löste in einem Wartungshangar der US-Billigfluggesellschaft Spirit Airlines die automatische Feuerlöschanlage aus – mit schaumigem Ergebnis. Binnen Sekunden war die ganze Halle gefüllt. Fünf Airbus A320 standen buchstäblich bis zu den Triebwerken im weissen Löschschaum. Die betroffenen Jets mussten aufwändig gereinigt und technisch durchgecheckt werden – ein teurer Zwischenfall für die Airline. Auch vor dem Hangar waren Maschinen betroffen. Für Spirit bedeutete der Vorfall kurzfristige Flottenausfälle und jede Menge Reinigungsarbeit. (Gelesen bei «aero.de»)
Badegäste staunen am Strand über Wildschweine
Ein tierisches Spektakel sorgte an der Adria für Furore: Ein Video aus Pula zeigt rund ein Dutzend Wildschweine, darunter auch Frischlinge, die seelenruhig durchs Meer schwimmen – unter den verblüfften Blicken zahlreicher Touristinnen und Touristen. Was aussieht wie ein skurriler Zufall, ist in Wahrheit gar nicht so selten: Wildschweine sind ausgezeichnete Schwimmer und scheuen das Wasser keineswegs. Ob zur Nahrungssuche, zur Flucht oder einfach zur Abkühlung. Doch so charmant die Szenerie wirkt: Die Tiere bleiben wild – und können gefährlich werden, besonders wenn Frischlinge mit im Spiel sind. «Finger weg von den Kleinen», mahnt ein Wildtierexperte. Wer das seltene Schauspiel live erlebt, sollte es also besser aus sicherer Distanz geniessen. (Gelesen in der «Kleine Zeitung»)
US-Teenager landet illegal in der Antarktis
Ethan Guo, 19-jähriger Influencer aus den USA, wollte mit seinem Solo-Flug zu allen sieben Kontinenten Spenden für ein Kinderkrebszentrum sammeln – und landete im Visier der chilenischen Justiz. Ohne Genehmigung setzte er seine Cessna auf der Militär- und Forschungsbasis auf King George Island in der Antarktis auf, nachdem er einen falschen Flugplan eingereicht und seine Route eigenmächtig geändert hatte. Die Behörden leiteten Ermittlungen wegen Gefährdung der Luftsicherheit ein. Guo wurde zwar nicht inhaftiert, darf Chile jedoch vorerst nicht verlassen und muss sich monatlich bei den Behörden melden. Eine Anhörung ist für den 11. August in Punta Arenas angesetzt. Seine Rückreise vom eisigen Kontinent muss er selbst organisieren. Guo sagt, er habe aus Sicherheitsgründen in der Antarktis landen müssen – ein Verstoss sei nie seine Absicht gewesen. (Gelesen in der «New York Times»)
Kreuzfahrt verweigert: Reisebüro vergisst wichtigen Haken
Für Ruby Poole hätte es die Reise ihres Lebens werden sollen: eine Kreuzfahrt durch die norwegischen Fjorde mit der P&O Britannia. Doch die 87-jährige Britin kam gar nicht erst an Bord – wegen eines folgenschweren Fehlers ihres Reisebüros. Obwohl sie auf den Rollstuhl angewiesen ist, wurde beim Buchen kein «unterstütztes Boarding» vermerkt, was zwingend auf dem Ticket hätte stehen müssen. Am Hafen von Southampton wurden sie und ihre Tochter abgewiesen – mit der Begründung, es gebe nicht genügend Sicherheitsstühle. Ruby Poole brach im Terminal zusammen und weinte bitterlich. Die Tochter macht das Reisebüro verantwortlich und bezeichnet die angebotene Entschädigung von 100 Pfund (knapp 110 Franken) als «widerlich». Immerhin wurde der volle Reisepreis von rund 2400 Pfund zurückerstattet. (Gelesen bei «Focus»)
Verdächtiges SMS sorgt für Flug-Alarm
Ein American-Airlines-Flug von Puerto Rico nach Dallas musste kurz nach dem Start umkehren – wegen eines missverstandenen SMS. Eine Passagierin hatte auf dem Handy eines Mitreisenden die Nachricht «R.I.P.» gesehen und eine Bombendrohung vermutet. Die Crew leitete umgehend Sicherheitsmassnahmen ein, woraufhin der Flug AA1847 mit 193 Personen an Bord zum Flughafen von San Juan zurückkehrte. Wie sich herausstellte, hatte der Passagier die Nachricht als Kondolenz erhalten – ein Familienmitglied war am Vortag verstorben. Nach intensiver Überprüfung durch Sicherheitskräfte und die Behörden konnte Entwarnung gegeben werden: keine Bedrohung, nur ein tragischer Irrtum. Der Flug wurde daraufhin neu angesetzt. (Gelesen in der «Primera Hora»)