Trips & Travellers
Car scheitert an Passstrasse – Autobahn-Rowdy wirft Bananenschale
Café verlangt Sitz-Zuschlag
In Barcelonas ehemaligem Fischerviertel sorgt ein kleines Lokal derzeit für Schlagzeilen. Das Café Perfetto an der Plaça de la Barceloneta hat ein ungewöhnliches Preismodell eingeführt: Je länger man bleibt, desto teurer wird der Kaffee. Ein Espresso kostet 1,30 Euro, ein Cappuccino 1,60 – aber nur, wenn man nach spätestens 30 Minuten geht. Wer länger bleibt, zahlt ab dann 2.50 Euro, nach einer Stunde sogar vier Euro – für jedes Heissgetränk. Der Cafébetreiber reagiert damit auf überfüllte Tische und Gäste, die stundenlang verweilen. Die Meinungen über das Modell gehen auseinander: Von «clever» bis «Abzocke» ist alles zu hören. In einer Stadt, die zunehmend unter Massentourismus leidet, trifft das Konzept aber einen Nerv. (Gelesen beim «Reisereporter»)
Fahrverbot nach Attacke mit Bananenschale
Ein 48-jähriger Schweizer hat sich auf der A81 zwischen Empfingen und Rottenburg eine bizarre und gefährliche Verfolgungsfahrt geleistet. Erst drängte er mit Lichthupe, dann überholte er einen Lastwagen rechts über den Standstreifen. Doch damit nicht genug: Aus dem Fenster flog eine Bananenschale – direkt auf die Frontscheibe des bedrängten Fahrers. Nur durch schnelles Reagieren konnte dieser einen Unfall verhindern. Vor dem Amtsgericht Horb schwieg der Angeklagte, kassierte aber eine Strafe von 2400 Euro sowie ein achtmonatiges Fahrverbot in Deutschland. In der Schweiz darf er weiterfahren. (Gelesen im «Blick»)
Vermisst in Thailand – verhaftet in Georgien
Ein vermeintlicher Vermisstenfall sorgt international für Schlagzeilen: Die 18-jährige Bella aus England, die nach einem Aufenthalt in Thailand als verschwunden galt, ist nun in Georgien wegen Drogenschmuggels festgenommen worden. Laut georgischem Innenministerium soll sie am Flughafen in Tiflis fast zwölf Kilogramm Marihuana und zwei Kilogramm Haschisch bei sich gehabt haben. Ihrer Familie zufolge war sie nach einer Reise auf die Philippinen und nach Thailand plötzlich nicht mehr erreichbar. Während ihr Vater in Thailand nach ihr suchte, wurde sie in Georgien in Handschellen abgeführt. Der Frau drohen bis zu 20 Jahre oder sogar lebenslange Haft. Ein veröffentlichtes Video zeigt die junge Frau bereits in Polizeigewahrsam. (Gelesen in der «Daily Mail»)
Auf der Passstrasse festgefahren
Im Kanton Solothurn musste die Passstrasse am Balmberg am Dienstagabend für fünf Stunden gesperrt werden. Grund war ein Reisecar, der in einer Kurve steckengeblieben war. Das Fahrzeug war demnach auf der Balmbergstrasse von Welschenrohr aus unterwegs, wobei der Fahrer, ein 64-jähriger Pole, laut der Kantonspolizei Solothurn mehrere entsprechende Verbotssignale missachtet hatte. Durch einen Abschlepp- und Bergungsdienst konnte der Reisecar nach rund fünf Stunden geborgen und die Passstrasse wieder geöffnet werden. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Neben viel Unverständnis stösst das Verhalten des Chauffeurs in Online-Kommentaren auch auf Respekt. «Ich gratuliere dem Chauffeur, habe schon lange keinen so guten Fahrer gesehen. Die meisten scheitern schon zwei Kurven vorher, mit viel kürzeren Fahrzeugen. Mit dem Motorrad geht's ja noch, aber mit einem Auto hätte ich da auch eine Schweissperle auf der Stirn», schreibt er. (Gelesen bei «20 Minuten»).
Ärger um Youtube-Star in Mexiko
Der Youtube-Superstar «MrBeast» sorgt für Wirbel in Mexiko, nachdem er dort ein Video in berühmten archäologischen Stätten der Maya gedreht hat. Das Kulturministerium des lateinamerikanischen Landes fordert nun Schadenersatz. Der Grund: Der US-Influencer - mit bürgerlichem Namen Jimmy Donaldson - soll die Bedingungen der erteilten Genehmigungen nicht eingehalten haben. Unter anderem habe er das Video über die Ruinen auch zur Werbung für kommerzielle Marken genutzt. Das rund 15 Minuten lange Video «Ich erkunde 2000 Jahre alte Tempel» wurde seit seiner Veröffentlichung am 10. Mai 60 Millionen Mal angesehen. Im Video stellt der Youtuber laut Behörden falsche Behauptungen auf – etwa, eine echte Maya-Maske berührt zu haben. Zudem wirbt er mitten im Regenwald bei einem angeblichen Maya-Abendessen für moderne Erdnussbutter-Leckereien. Laut Kulturministerium geht es bei der geforderten Wiedergutmachung nicht zwingend um Geldstrafen. Man habe bereits Kontakt zur Produktionsfirma aufgenommen, der Schaden könne auch anders ausgeglichen werden. (Gelesen bei «Watson»)