Trips & Travellers

Viele Touristinnen und Touristen sind auf Venedigs Gondeln ständig auf der Suche nach guten Fotosujets. Einer Gruppe von Selfie-Jägern wurde das kürzlich zum Verhängnis. Bild: Adobe Stock

Selfie-Jäger kentern in VenedigHotelstreit wegen Hundekot

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

WC-Überwachung am Flughafen Zürich

Nichts ruiniert den Gang zur Toilette so sehr wie ein stinkendes, dreckiges WC. Der Flughafen Zürich sagt schmutzigen Toiletten nun den Kampf an. Bis Weihnachten werden in den 750 Toiletten etwa 300 Sensoren installiert, die Bewegung in den Kabinen registrieren und Toilettengänge mitzählen. Mit der Erfassung der Bewegung kann der Flughafen zählen, wie viele Menschen ihre Notdurft hinterlassen haben. So kann bei hoher Frequentierung kurzfristig eine zusätzliche Reinigung durchgeführt werden. Ausserdem erkenne das System, wie lange eine Person auf dem WC war, und könne so einschätzen, ob es nötig ist, die Anlage zu putzen. Die Installation bringt weitere Vorteile mit sich. So können Benutzer per Knopfdruck melden, ob das WC-Papier leer ist und wie sauber sich die Toilette präsentiert. Nicht nur mit Emojis wie bisher, sondern mit direkten Aufforderungen wie «Reinigung benötigt». (Gelesen im «Blick»)

Touristen-Gondel kentert wegen Selfies

Für eine Gruppe chinesischer Touristen endete eine Gondelfahrt in Venedig im kalten Wasser. Der Unfall passierte in der Nähe des Markusplatzes, als die Touristen gerade unter einer Brücke hindurchfahren wollten. Diese Durchfahrt ist kein einfaches Manöver, der Gondoliere muss das Boot besonders gut ausbalancieren. Weil die Gäste offenbar Selfies vor der historischen Kulisse machten und dabei aufstanden, geriet das Boot ins Schwanken. Die Anweisungen des Gondoliere, sich hinzusetzen, ignorierten die Fahrgäste und blieben stehen, um weiter Selfies zu machen. Die Gondel geriet in Schieflage und kenterte dann. Die Gäste fielen samt Gondoliere ins Wasser und suchten Halt am Bootsrumpf und einer Mauer. Der Vorfall wurde gefilmt von einer Gruppe von Aktivisten, die auf schlechtes Benehmen von Touristen in der italienischen Lagunenstadt aufmerksam machen wollen. (Gelesen im «The Guardian»)

Belgisches Paar schrammt an 12-jähriger Haftstrafe vorbei

Ein belgisches Paar kommt der Schmuggel von drei Steinen aus den Türkeiferien teuer zu stehen. Das Paar wurde am 16. September 2023 am Flughafen Antalya festgenommen, weil der Verdacht bestand, dass sie in ihren Koffern drei in Kleidung gewickelte Steine ​​bei sich hatten. Nach Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Steine aus der Römerzeit stammen. Zuerst wurde ein Ausreiseverbot verhängt, dann wurden die beiden aber freigelassen. Die Staatsanwaltschaft hatte erst eine Haftstrafe von bis zu 12 Jahren und eine Geldstrafe von umgerechnet 16'000 Euro gefordert, wegen «Verstosses gegen das Gesetz zum Schutz des Kultur- und Naturerbes». Doch die Strafe fiel dann deutlich milder aus. Nach der Rückkehr nach Belgien wurde das Paar in Abwesenheit zu zehn Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe verurteilt. (Gelesen im «Hürriyet»)

Passagierin über schneebedecktes Rollfeld geschleift

Der Swiss-Flug LX1418 sollte eigentlich nach Belgrad abheben. Die Passagiere hatten schon zwei Stunden im Flugzeug verbracht, als der Flug endlich zur Flugzeugenteisung gehen konnte. Wegen einer renitenten Passagierin kehrte die Maschine aber bald wieder zum Gate zurück. «Die Person befolgte keine Anweisungen», so ein Swiss-Sprecher. Die Passagierin soll eine ganze Flasche Whiskey getrunken haben. Die alarmierte Polizei musste die betrunkene Frau auf dem Rollfeld über den schneebedeckten Boden schleifen, nachdem sie auf drei Polizisten losgegangen war. Der Flug wurde schliesslich gestrichen. Es seien 146 Passagiere an Bord gewesen, die grösstenteils auf alternative Verbindungen am nächsten Morgen umgebucht wurden. (Gelesen bei «20 Minuten»)

Hund kotet in Hoteleingang und löst Streit aus

Im Wiesentheid, in der Nähe von Frankfurt am Main, verrichtete ein Hund sein grosses Geschäft direkt im Eingangsbereich eines Hotels. Zwischen dem 30-jährigen Hundebesitzer und dem Hotelchef kam es danach zu einem Streit. Der Gast verhielt sich deart aggressiv, dass er bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten wurde. Die Beamten stellten 1,9 Promille Alkohol im Blut des Hundebesitzers fest. Er erhielt für das Hotel ein Rayonverbot. Als die Polizei wieder weg war, kam er jedoch zurück und warf mit einem Stein eine Fensterscheibe des Hotels ein. Gegen den Mann läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1200 Euro. (Gelesen auf «inFranken.de»)

(MLD/RSU)