Trips & People

Die Teilnehmenden der Studienreise: Davide Nettuno, Saskia Weber, Michelle Leibundgut, Susanne Miller, Karin Bachmann, Monika Perren-Rindlisbacher (hinten, v.l.n.r.), Roman Mattle, Tamara Arreger, Peter Börlin, Deise Schwotzer (vorne, v.l.n.r.)

Reiseprofis auf Studienreise in Bayern

Vom 25. bis 29. September 2022 waren acht Mitarbeitende von Hotelplan Suisse und Interhome sowie ein Reisepartner auf Entdeckungsreise. Gemeinsam ging es in die Ferienregion Bayern.

Die Studienreise führte die Reiseprofis einmal quer durch die süddeutsche Alpenregion – von Sonthofen nach Augsburg, weiter zum Kloster Weltenburg, dann nach Regensburg und zum Bayerischen Wald sowie nach Amerang, Prien am Chiemsee und zu guter Letzt nach Oberstaufen.

Während den fünf Tagen tauchten sie in die beeindruckende Natur sowie deren Kultur und Traditionen ein und wurden kulinarisch vom Feinsten verwöhnt. Obwohl das Wetter nur anfangs sonnig war und es gegen Ende der Reise mehrheitlich nass wurde, drückte dies keineswegs auf die Stimmung. Die Teilnehmenden strotzen nur so vor Begeisterung für die Region und deren Menschen.

Gerade in puncto Geschichte hat die Region eine Menge zu bieten. Zum Beispiel ist die älteste Sozialsiedlung der Welt in Augsburg zu finden. Die Reihenhaussiedlung, bekannt unter dem Namen Fuggerei, wurde 1521 von Jakob Fugger, einer der bedeutendsten Kaufleute seiner Zeit, gegründet und schenkt auch heute noch bedürftigen Menschen ein Zuhause. Auch an UNESCO Welterben mangelt es der Region nicht, zu welchem unter anderem das Wassermanagement-System Augsburg seit 2019 zählt.

Ein ganz besonderes Konzept, das in Bayern hervorzuheben ist, ist die Botschafter-Strategie, womit die Tourismusorganisation Bayern einheimischen Persönlichkeiten das Wort übergibt. Dies schafft eine neue Dimension des Miteinanders. Auf der Studienreisen durften wir einige der insgesamt 80 Botschafterinnen und Botschafter persönlich kennenlernen. Während sie von ihrem Handwerk, ihrer Arbeit, ihrer Passion und damit ihrem Bayern sprachen, spürte man, wie stark die Verwurzelung und die Liebe zu ihrer Heimat ist. Sie sind aufgrund ihres lokalen Engagements, ihren innovativen Ideen sowie ihrem authentischen Auftreten, das wohl beste Aushängeschild der Region.

Nebst dem bekannten Alpenpanorama ist Bayern vor allem für den Bayerischen Wald bekannt. Mit etwa 100 km Länge und bis zu 1'456 Meter Höhe, ist der Wald die grösste Waldlandschaft Mitteleuropas und damit der erste und älteste Nationalpark Deutschlands. Ein wahres Mekka für Naturliebhaber und Familien. Ein besonderes Highlight: Der barrierearme Baumwipfelpfad. Mit einer Gesamtlänge von 1'300 Metern und einer Höhe von 8 bis 25 Metern schlängelt sich der Baumwipfelpfad durch Buchen, Tannen und Fichten des Bergmischwaldes und sorgt damit für einzigartige Ausblicke.

Und wer denkt, Bayern habe kulinarisch nur Weisswürste, Brezel und Bier zu bieten, der irrt im hohen Masse. Während den fünf Tagen Bayern wurde die Studienreisegruppe kulinarisch regelrecht verwöhnt. Von lokalen (Wild-)Fleischspezialitäten über traditionelle Knödelgerichte aller Art, hochwertigen Speisen mit Fischen aus den umliegenden Gewässern, innovative vegetarische Küche, herzhafte Süssspeisen und vielem mehr. Auch Weinliebhaber kamen auf ihre Kosten. Wobei die zahlreichen Bierbrauereien natürlich international bekanntes Kulturgut sind, wozu auch das Kloster Weltenburg am Donaudurchbruch gehört. Das im Jahr 600 gegründete Kloster ist die älteste klösterliche Niederlassung in Bayern.

Bayern – Ausflugstipps

  • Besuch des Klosters Weltenburg mit Bootsfahrt auf dem Donaudurchbruch
  • Baumwipfelpfadwanderung im Bayerischen Wald – ein Naturerlebnis für die ganze Familie
  • Eindrückliche Stadtführungen, um die Geschichte und Architektur der Region kennenzulernen
  • Die Berge und die Natur auf ihren zahlreichen Bike- und Wanderwegen entdecken
  • Ein Besuch der ersten vegetarischen Berghütte der Alpen, der Hündeleskopfhütte

Bayern – Gut zu wissen

  • Das Bundesland Bayern ist mit 72'000 km² grösser als die Schweiz.
  • Bayern ist ab Zürich bequem per Eigenanreise mit dem Auto in zwei bis drei Stunden erreichbar. In der Region befinden sich rund 70 Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge.
  • Die Region verfügt über ein gut ausgebauten Bahnnetz für den Regional- und Nahverkehr.
  • In den öffentlichen Transportmitteln wie Bus, Schiff oder Zug gilt (noch) Maskenpflicht.

(TN)