Trips & People

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Get-together in Zürich-Süd, organisiert von der PR-Agentur PrimCom: im «Binz & Kunz» trafen sich zahlreiche Reiseprofis zum Apéro und Gedankenaustausch. Bild: TN

Brasilien, Costa Rica, Uganda – die vielen Reisen der Touristiker

Von wegen Balkonien: die Schweizer Reiseprofis waren in den letzten 18 Monaten oft unterwegs und haben dabei neue Ziele entdeckt, wie eine Video-Umfrage zeigt.

Die Schweizer Reiseprofis sind in den vergangenen eineinhalb Jahren sehr oft unterwegs gewesen und nicht etwa im Home-Office oder auf dem Balkon festgesessen. Am Rande eines Sommerapéros der PR-Agentur PrimCom im «Binz & Kunz» in Zürich, hat Travelnews einige Touristiker nach ihren jüngsten Trips befragt – und dabei viel Begeisterung für neu entdeckte Ziele ausgemacht.

Asienprofi Stephan Roemer hat ein neues Lieblingsziel entdeckt: «Brasilien, ein Traum, den ich mir schon lange erfüllen wollte, habe ich nun mit meiner Frau bereist. Das war eine wunderschöne Reise, die wir gerne wiederholen möchten.» Berufsengadiner Jan Steiner wiederum blieb zunächst in heimischen Gefilden, um dann aber doch noch das Meer zu sehen – bei Kite-Ferien in Ägypten. Einen dreiwöchigen Uganda-Trip mit der Familie hat Tomi Biedermann hinter sich. «Freundliche Leute, schöne Tiere, ein sehr schönes Erlebnis», erzählt der Inhaber von b&b travel.

Sie sei nicht im Kosovo gewesen, sagt Leyla Ibrahimi, Chefin von Air Pristhina. Sie habe mit ihrer Familie Südfrankreich und Ibiza besucht. Die vielbereiste Reisejournalistin Sonja Hüsler hat für einmal ausgiebig die Schweiz entdeckt und kommt zum Fazit: «Eines der schönsten Länder der Welt».

Hotelcard-Chef Claudio Grisch hat sich berufeshalber viel in der Schweiz umgeschaut, reiste aber auch über die Grenze hinaus, nach Südfrankreich und Livigno. Und Alessandra Rüfenacht von Latin America Tours steht kurz vor einem neuerlichen Abflug. Nach einer Costa-Rica- und Griechenland-Reise geht’s nun nach Mallorca.

Trotz Pandemie und Einschränkungen ist das Reisefieber bei den Reiseprofis also weiterhin gross. Und das gestrige Get-together verdeutlichte, wie sehr die Schweizer Reiseprofis jüngst den gegenseitigen Austausch vermisst haben – und die Schilderung der erlebten Reisen.

(GWA)