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Dank diesem Projekt hat bald jede Schule in Laos einen Computer

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Hierzulande sind Computer nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Am anderen Ende der Welt, in Laos, sieht die Situation komplett anders aus. Das südostasiatische Land hinkt diesbezüglich noch weit hinterher. Genau aus diesem Grund hat die gemeinnützige Schweizer Organisation association basmati zusammen mit laotischen Partner-Organisationen im Jahr 2014 das Projekt «IT for Laos» ins Leben gerufen. Seit 2019 hat das Vorhaben sogar den Segen der laotischen Regierung. Raphaël Surber, der Direktor dieser gemeinnützigen Organisation ist zudem Mitgründer, Verwaltungsrat und agiert als CTO von travelnews.ch.

Die association Basmati sammelt dafür in der Schweiz alte, aber noch funktionstüchtige Hardware und exportiert sie nach Laos. Dort werden die Computer-Monitore mit einem Mini-Computer ergänzt und in den Primarschulen im ganzen Land installiert. Gleichzeitig werden durch die laotischen Partner speziell erarbeitete digitale Inhalte bereitgestellt, die den Unterrichtsalltag in laotischen Schulen nicht nur bereichern, sondern verbessern.

Das Ziel des Projekts ist ambitioniert, aber nicht unmöglich: Der Schulalltag von einer Million Schüler in Laos soll damit ins digitale Zeitalter geholt werden. Dank zahlreichen IT-Spenden aus der ganzen Schweiz und insbesondere dank einer Grossspende des Beratungsunternehmens KPMG sowie der KPMG-Stiftung konnten innert weniger Monate je über 1400 Monitore, Tastaturen und Mäuse gesammelt werden. Seit Anfang dieses Jahres wird die Hardware nun an Schulen in verschiedenen Provinzen installiert. Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie konnten so bereits mehr als 400 Schulen ausgestattet werden. Bis 2025 sollen alle 9000 Schulen im Land mit der IT bestückt sein.

(NWI)