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Google Trips ist da

Die Beta-Phase ist abgeschlossen: Ab sofort lässt sich die App «Google Trips», ein mobiler Reisebegleiter, aufs Smartphone laden.

Seit April konnten Mitglieder der Google-Community «Local Guides» die neue Travel Assistance App testen, seit vergangener Nacht steht «Google Trips» für Android und iOS zum Download für die Allgemeinheit bereit.

Nach wenigen Sekunden poppt die App auf dem Smartphone auf. Und erlaubt man alle Zugriffsoptionen, muss man erstmals leer schlucken. Google nutzt die Gmail-Daten und listet gleich mal die Destinationen der vergangenen und anstehenden Trips auf, deren Buchungen über Gmail abgewickelt worden sind.

Ob Grindelwald, Rostock oder Sydney, taucht man in eine einzelne Destination ein, stehen fünf Felder zur Wahl: Reservations, Things to do, Food & Drink, Day plans und Getting around. Per Fingerwisch lassen sich die möglichen hot spots durchblättern, gefällt eine Idee, markiert man diese mit Sternchen und sie taucht danach in den saved places auf. Und sehr hilfreich: die einzelnen Destinationen lassen sich runterladen, so dass man auch offline Zugriff auf die Auswahl hat, wenn mal kein WLAN zur Verfügung steht.

Basierend auf den Daten anderer Reisenden

Mit Google Trips füllt der Suchmaschinen-Gigant nun eine bestehende Lücke. War Google in Sachen Reiseplanung schon weit fortgeschritten und mit Google Photos auch stark in der Nachbearbeitung einer Reise, verhilft nun Google Trips für die Assistenz während dem Trip. Ist man etwa am Reiseziel angekommen, poppen die im Vorfeld favorisierten Spots auf und die App steuert einem zu den anvisierten Zielen.

Über den neuen mobilen Reisebegleiter schreibt Google auf dem hauseigenen Blog, dass eine GoodThink-Studie hervorgebracht habe, dass für 74 Prozent der Reisenden das Suchen von Reisedetails mühsam ist angesichts unzähliger Tipps von Freunden, Reiseguides, Büchern und Reviews. Google Trips soll da Abhilfe schaffen und für jeden eine massgeschneiderte Übersicht der beliebtesten Spots und Aktivitäten aufs Smartphone zaubern.

Total sind schon 200 Städte Destinationen mit sogenannten day plans aufbereitet. Basierend auf den Daten anderer Reisenden, die die Stadt schon früher besucht haben, listet Google favorisierte Sights und Attraktionen auf. Ob dieser Griff in den Datentopf wiederum zu einer individuellen, einzigartigen Reise führt, ist eine andere Frage. Das Risiko ist gross, dass man vor der Sagrada Familia mit anderen Google-Trips-Usern, die mit gesenktem Kopf unterwegs sind, zusammenstösst.

In diesem (Werbe-)Video stellt Google die neue App vor:

(GWA)