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Auf der Distributionsplattform Travelport+ werden ab 2022 auch Zusatzleitungen der Swiss buchbar sein. Bild: TN

Jetzt hat die Swiss bei Travelport+ angedockt

Nach dem NDC-Vertrag mit Sabre kooperiert die Swiss nun auch mit Travelport. Die Gespräche mit Amadeus sind noch im Gang.

Die Swiss und ihre Schwester-Airlines der Lufthansa Group setzen neu auf den NDC-Vertrieb über Travelport. Swiss-Kommerzchef Tamur Goudarzi Pour, gleichzeitig Channel Manager für die ganze Gruppe, hat das Abkommen mit Travelport signiert.

Bereits Mitte Dezember 2020 wurde die Kooperation zwischen der Lufthansa-Gruppe und Sabre bekannt. Ein Dreivierteljahr später folgt nun auch der Deal mit Travelport. Dass die LH Group auch mit Amadeus spricht, ist bekannt, noch zeichnet sich aber keine Lösung ab. Damit verfügt die Lufthansa-Gruppe vorerst mit zwei der drei Distributionssystemen der Reisebranche einen NDC-Vertrag.

Die LH-Airlines werden nun den Verkauf von Tickets und Zusatzleistungen über die Travel Retailing-Plattform Travelport Plus aufnehmen. Somit können ab dem ersten Halbjahr 2022 auch Reisebüros darauf zugreifen, etwa auf das Continous Pricing der Swiss. Wobei: für Reisebüropartner gilt, sich neben der bisherigen Travelport-Vereinbarung sich auch für die Zusatzmodelle anzumelden.

«In Krisenzeiten, in denen es wichtiger denn je ist, zusätzlichen Kundennutzen durch fortschrittliche Technologie zu schaffen, setzen wir verstärkt auf unsere langfristige NDC-Strategie», sagt Tamur Goudarzi Pour. Und Jason Clarke, Chief Commercial Officer, Travel Partners bei Travelport, ergänzt: «Mit Travelport+ haben wir eine Plattform geschaffen, die mehrere Datenquellen konsolidiert und gleichzeitig personalisierte und dynamische Angebote effektiv vermarktet. Wir freuen uns darauf, unseren Vertriebspartnern und den Reisenden der Lufthansa Group einen exponentiellen Mehrwert zu bieten.»

(GWA)