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Registrieren - Abmachen - Neue Personen kennenlernen. Die Fyrabend-App macht dies in Zukunft möglich. Bilder: HO

Fyrabend: Eine App die Menschen weltweit zusammen bringt

Durch die neue App fürs Smartphone sollen einsame Stunden an Flughäfen, auf der Durchreise oder in den Ferien passé sein. Was die App genau kann und wie man genau vorgeht, hat uns der Erfinder der App erklärt.

Die Zeit, in der wir wieder unbeschwert Reisen können, viel Zeit an den weltweiten Flughäfen mit Umsteigezeit verbringen oder in einer Grossstadt einen Zwischenstopp einlegen, wird bestimmt wieder kommen. Bald schon sind wieder Reisende unterwegs- oftmals alleine, weshalb sich schon heute viele Traveller überlegen, wie sie alleine am Flughafen, in einer Stadt oder an den Stränden der Weltmeere jemanden kennenlernen können.

Hier kann die App «Fyrabend» Abhilfe schaffen. Eine App, welche Reisende aus aller Welt zusammen bringt. Denn Fyrabend soll es möglichst einfach machen, bei Reisen alleine andere Personen kennenzulernen - egal ob privat oder geschäftlich, egal ob kurzer Kaffee oder ausgedehntes Abendessen. «Auch Gruppen steht es theoretisch natürlich frei, über einen Account gemeinsam nach anderen Personen zu suchen, die App selbst richtet sich in ihrem Aufbau aber klar an Alleinreisende und ist primär auch für diese gedacht. Gruppen sind aber auf jeden Fall etwas, dass eventuell an zukünftigen Funktionen hinzukommen könnte», erklärt uns Paul Petritsch, Erfinder der App, auf Anfrage.

So registrieren Reisende sich für die App

  1. Vorname und Geburtsdatum eingeben
  2. E-Mail-Adresse und selbst gewähltes Passwort definieren
  3. Profilbild auswählen
  4. Beruf/Tätigkeit und optionaler Profiltext (max. 150 Zeichen) eingeben

Anschliessend wird man auf einen Screen geführt, auf welchem man seine Verfügbarkeit angibt. Dabei werden Location (Adresse, Ort, o.Ä.), Startdatum und -uhrzeit, Enddatum und -uhrzeit abgefragt. Zusätzlich kann man aus ein paar Möglichkeiten wählen, wonach einem gerade ist (Open to suggestions, breakfast, lunch, dinner, coffee, drinks) - man kann natürlich auch mehreres auswählen. Sobald man seine Verfügbarkeit speichert, wird eine Liste an anderen Personen angezeigt, deren Verfügbarkeit zeitlich in irgendeiner Weise mit der eigenen überschneidet. Diese sind aufsteigend nach Entfernung in Kilometern sortiert.

Klickt man dann auf einen anderen Nutzer, kann man dessen Profil sehen (Foto, Name, Alter, Tätigkeit, aktuelle Verfügbarkeit, Profiltext wenn vorhanden). Man hat dann die Möglichkeit, eine initiale Nachricht zu schreiben. Wenn User A eine initiale Nachricht an User B schreibt, muss User B erst einmal antworten, damit der Chat in beide Richtungen offen ist. So soll Spam vermieden werden. Sobald User B auf die initiale Nachricht von User A geantwortet hat, ist der Chat in beide Richtungen ganz normal offen und man kann sich verabreden.

Von der Registration bis zum Treffen in wenigen Schritten.

Ein App, verfügbar auf der ganzen Welt

«Fyrabend wird global verfügbar sein. Allerdings mit der Einschränkung, dass zum Start nur die zwei Sprachen Deutsch und Englisch angeboten werden. Im Zuge der Entwicklung wurde die Einbindung weiterer Sprachen aber bereits technisch vorbereitet, so dass dies zügig sukzessive erweitert werden soll», erzählt uns Petritsch weiter. Die Entwicklung der App befindet sich im Moment in den letzten Zügen und der Launch (iOS und Android) ist für Ende 2020 geplant.

Die Herausforderung beziehungsweise der Wunsch, neue Leute kennenzulernen, wenn man viel reist oder auch über die Landesgrenze hinweg umzieht, brachte Petritsch auf die Idee, solch ein App zu gestalten. «Sei es, wenn man in ein neues Land oder eine neue Stadt zieht und erstmal niemanden kennt, oder wenn man wenige Stunden an einem Flughafen verbringt und die Zeit gerne nutzen würde, um anderen interessanten Personen zu begegnen. Insgesamt war ich also schon unzählige Male in solchen Situationen und dadurch ist die Idee schon seit einigen Jahren in mir herangereift. Ich habe auch schon immer gewartet und gesucht, dass so ein Angebot auf den Markt kommt - leider bis jetzt erfolglos. Dadurch habe ich mich entschlossen das Ganze selbst in die Hand zu nehmen», so Petritsch auf die Frage, wie er auf die Idee der Fyrabend-App gekommen ist.

(NIM)