Travel Tech

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Welche Bedeutung Online-Reisebuchungen im europäischen Reisemarkt mittlerweile haben, wurde diese Woche an der Phocuswright Europe deutlich. Bild: TN

Der Online-Travel-Markt wächst und wächst

An der Phocuswright Europe in Amsterdam trafen sich diese Woche die Exponenten der Online-Travel-Industrie. Mit dabei waren auch zahlreiche Schweizer, die sich im Travelnews-Video zur Phocuswright und zu den aktuellen Travel-Tech-Trends äussern.

Während die traditionellen Reiseveranstalter in diesem Jahr ächzen, kennt die Online-Travel-Industrie weiterhin nur eine Richtung: nach oben. Wie pulsierend und vibrierend die Travel-Tech-Szene derzeit agiert, zeigte sich einmal mehr diese Woche.

Google lanciert den One-Stop-Shop für Reisen. Im derzeit wohl sexiest Teilbereich der Tourismusindustrie, Tours & Acitivities, erhält einer der führenden Player Getyourguide neue Investitionsgelder von einer halben Milliarde Franken. Und von Dienstag bis Donnerstag trafen sich diese Woche die Exponenten der Online-Travel-Industrie an der Phocuswright Europe in der Beurs van Berlage in Amsterdam – zum Brainstorming und Networking und der Frage: «What's next?».

An der Travel-Tech-Konferenz nahmen auch in diesem Jahr zahlreiche Schweizer teil. Travelnews.ch war vor Ort und hat mit den Schweizer Travel-Tech-Spezialisten gesprochen:

Gemäss den Marktuntersuchungen von Phocuswright buchten im Jahr 2018 bereits 45 Prozent aller Europäer nur noch online – weitere 44 Prozent online und offline – und nur gerade 11 Prozent gaben bei der Befragung an, nur offline zu buchen.

An der diesjährigen Amsterdam-Konferenz zeigte sich zudem: die Big Player wie Google, Facebook, Booking oder Airbnb spielen eine immer wichtigere Rolle. Durch das rasante Marktwachstum öffnet sich aber ein breites Feld. Etwa im derzeit am schnellsten wachsenden Teilmarkt von «Tours & Activities» seien die Wachstumsraten sehr gross, sagte Philippe Willi, CEO von TrekkSoft, während der Phocuswright.

Denn gerade die Benutzerfreundlichkeit von mobilen Applikationen spülen derzeit viele Reisende auf Online-Anwendungen. Statt wie früher sich am Hafen oder an der Hotelreception für Ausflüge zu erkundigen, werden heute Touren, Tagestrips und Ausflüge mit wenigen Klicks am Smartphone gebucht.

Welche weiteren Tech-Trends die internationale Reiseszene prägen, lesen Sie in den nächsten Tagen; welche Rolle Schweizer Anbieter dabei spielen, ebenso.

(GWA)